Klimawandel: Jeder Zweite sieht Digitalisierung als Problemlöser

Klimaschutz

Montag, 7. Oktober 2019 11:29
BITKOM

56 Prozent der Bundesbürger schreiben digitalen Technologien Potenzial für Klimaschutz zu

Große Hoffnungen in intelligente Stromnetze, digitale Heizungstechnik und smarte Mobilität

Berlin, 7. Oktober 2019

Große Dürren, heftige Unwetter und steigender Meeresspiegel: Der Klimawandel ist das drängendste Menschheitsproblem – und die Digitalisierung kann helfen, Treibhausemissionen maßgeblich zu verringern. Darin ist sich die Mehrheit der Deutschen einig, wie eine aktuelle Befragung unter mehr als 1.000 Bundesbürgern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt.

Demnach ist mehr als jeder Zweite (56 Prozent) überzeugt, dass die Digitalisierung beim Kampf gegen den Klimawandel helfen kann. 13 Prozent sind dagegen der Ansicht, dass die Digitalisierung den Klimawandel verschärft. Ein Viertel (23 Prozent) meint, dass die Digitalisierung keinen Einfluss auf den Klimawandel hat. Angesichts der aktuellen Debatte räumen die Deutschen der Klimapolitik höchste Priorität ein.

Zwei Drittel (65 Prozent) bezeichnen den Klimawandel als das größte und drängendste Menschheitsproblem. Ein weiteres Viertel (23 Prozent) sieht den Klimawandel als eines der wichtigsten Probleme. Lediglich jeder Neunte ist grundsätzlich anderer Ansicht: 8 Prozent sehen den Klimawandel als ein Problem unter vielen, 3 Prozent sehen darin kein besonders großes Problem und halten die aktuelle Diskussion für übertrieben.

„Auf den Straßen und in den Parlamenten ist der Klimawandel das alles bestimmende Thema. Das enorme Potenzial digitaler Technologien für den Klimaschutz wird dabei aber häufig übersehen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Die Bundesbürger trauen digitalen Technologien beim Klimaschutz grundsätzlich viel zu, etwa intelligenten Stromnetzen, digitaler Heizungstechnik und smarter Mobilität. Acht von zehn (82 Prozent) sind überzeugt, dass eine intelligente digitale Heizungssteuerung in Privatwohnungen den Energieverbrauch deutlich reduzieren kann. Knapp ebenso viele (80 Prozent) halten digitale und intelligente Stromnetze für notwendig, um die Stromversorgung auch in Zukunft sicherzustellen.

Meldung gespeichert unter: Smart Home, Solarindustrie, Künstliche Intelligenz (KI, Artificial Intelligence=AI), Smart Grid, Erneuerbare Energien, Digitalisierung, Windenergie, Klimawandel, BITKOM, Marktdaten und Prognosen, Internet, Verbände

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