Future Workshop – Arbeitsplatz der Zukunft im digitalen Zeitalter

Freitag, 18. September 2015 11:56
DVPT

Dass digitale Werkzeuge Arbeitswelten ökonomisieren und zugleich Mitarbeiterzufriedenheit erzeugen können, zeigte Future Award-Teilnehmerin Agnes Günther mit „emistime“, einem cloudbasierten Managementsystem zur Verbesserung der Kommunikationsstruktur für Unternehmen mit mobilen Außendienstmitarbeitern. Ihre These: „Nur jene Unternehmen, deren Unternehmenskultur ‚happiness‘ heißt, werden in Zukunft erfolgreich sein.“  
Philipp Turowski, Regional Lead Partner Ernst & Young, sieht die Zukunft in der Stückelung und Flexibilisierung von Arbeit. „Das kann ich viel besser, wenn ich die Arbeit weiter digitalisiere. Das hat vor allem den Vorteil, dass sich alle Formen und Kombinationen von Home Office und Teilzeitarbeit wesentlich besser in unsere Abläufe integrieren lassen und wir dadurch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich verbessern können. Außerdem können wir dadurch Ressourcen nutzen, die uns in der Vergangenheit nicht oder nur sehr viel weniger zur Verfügung gestanden haben.“, erläuterte Turowski. Christian Salow, Geschäftsführer des altii Fondsportals, ergänzte: „Für ein Unternehmen, das vorgibt, dass ich Emails nur von ‚nine to five‘ lesen darf, würde ich nicht arbeiten, weil es meine Freiheit beschränkt. Leute werden immer autonomer arbeiten. Wenn der Mensch die Möglichkeit dazu hat, wird er es auch tun. Wo sich der Mitarbeiter dabei befindet, ist seine Sache.“

Eine ganz praktische Lösung dazu, wie „desksharing“, also die freie Wählbarkeit des Arbeitsplatzes im Unternehmen, technologisch unterstützt werden kann, lieferte Esther Häring mit ihrem Future-Award-Projekt “Electrify“. Sie stellte einen Induktionstisch vor, mit dem Strom kabellos und auf alle Geräte – von der Lampe bis zum Tablet – übertragen werden kann. Rüdiger Schneider, Geschäftsführer aconsea GmbH, betonte die Bedeutung der Innenarchitektur für den Arbeitsplatz der Zukunft: „Wir brauchen mehr Kollaboration, für jeden mehrere Arbeitsplätze, um die richtigen Menschen und Ideen zusammenzubringen. Die Arbeitswelt muss vielfältiger werden. Diese Vielfalt müssen wir baulich abdecken. Manche kommen auch nur noch in die Firma, weil sie zuhause nicht in Ruhe arbeiten können.“

Meldung gespeichert unter: Collaboration (Kollaboration), DVPT, Internet, Verbände

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