freenet AG setzt wegen stagnierendem Mobilfunk-Geschäft zukünftig auf DVB-T2 und IPTV-Produkte

Mobilfunk Service Provider

Mittwoch, 12. April 2017 15:09

BÜDELSDORF (IT-Times) - Der deutsche Mobilfunkanbieter freenet AG will vom neuen digitalen Antennenfernsehen sowie vom Internet-TV (IPTV) profitieren und wagt eine Prognose für 2017 und die Zeit danach.

Freenet AG Hauptsitz

Der Markt für DVB-T2 und IPTV

Mit dem neuen digital-terrestrischen Übertragungsstandard DVB-T2 HD, der am 29. März 2017 in Deutschland startete, bietet die freenet AG zu den 20 kostenfreien öffentlich-rechtlichen Sendern für 5,75 Euro im Monat bis zu 20 zusätzliche private Sender in Full-HD.

Zudem sind weitere TV-Programme, Apps und Programmdienste, die Mediatheken der einzelnen Sender sowie entsprechende Radio-Programme via Antenne empfangbar.

Die Anzahl der insgesamt angeschlossenen DVB-T2-Empfangsgeräte soll von aktuell 1,2 bis 1,5 Millionen Endgeräten bis Ende 2017 auf 2,5 Millionen Einheiten steigen. Die freenet AG zählte Ende März 2017 rund 160.000 zahlende TV-Nutzer.

Unter der Marke waipu.tv vertreibt die freenet AG seit Ende September 2016 zudem internetbasiertes Fernsehen (IPTV). Die Programme sind über eine App in SD- und HD-Qualität mit über 50 Sendern sowie über Video-on-Demand und Streaming auf TV-Geräten sowie mobilen Endgeräten empfangbar.

Zum einen wird waipu als Freeware mit eingeschränkten Funktionen kostenfrei, als Comfort-Version für 4,99 Euro und als Perfect-Variante für 14,99 Euro pro Monat angeboten.

Entwicklung freenet TV-Produkte

Ende des ersten Halbjahres 2017 erwartet die freenet AG im Bereich DVB-T2 500.000 zahlende TV-Nutzer, Ende 2017 sollen es über 800.000 Abos sein. Dabei soll ein monatlicher Umsatz pro Kunde (ARPU) von netto rund 4,5 Euro erwirtschaftet werden.

Meldung gespeichert unter: DVB-T2, freenet, Hintergrundberichte, Telekommunikation, Internet, Medien

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