ZVEI: Markt für Elektromechanische Bauelemente: 2008 zwei Prozent Wachstum erwartet

Dienstag, 15. April 2008 14:24
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Das Jahr 2007 wurde bei den Elektromechanischen Bauelementen in Deutschland mit einem Gesamtvolumen von 2,82 Mrd. Euro abgeschlossen. Steckverbinder konnten ein Umsatzplus von zweieinhalb Prozent verbuchen und erreichten auf dem deutschen Markt ein Gesamtvolumen von 1,91 Mrd. Euro. Mit gut 67 Prozent stellen sie das größere Marktsegment. Alle Anwendungsbereiche entwickelten sich im Jahr 2007 im niedrigen einstelligen Bereich. Angetrieben vom Maschinenbau verzeichnete die Industrieelektronik das stärkste Wachstum mit vier Prozent, gefolgt von der Datentechnik mit etwas mehr als zwei Prozent. Trotz eher moderatem Wachstum von zwei Prozent bleibt die Kfz-Elektronik größtes Abnehmersegment mit über 37 Prozent Anteil am Steckverbindermarkt. Der Umsatz im Bereich Telekommunikation wuchs um eineinhalb und bei Konsumelektronik um etwas mehr als ein Prozent.

Schalter und Geräteschutzsicherungen schlossen das vergangene Jahr mit einem Plus von zwei Prozent und einem Gesamtumsatz am Inlandsmarkt von 909 Mio. Euro. Die Nachfrage nach diesen Produktgruppen war in den Abnehmersegmenten sehr unterschiedlich. Das größte Umsatz­wachstum mit knapp drei Prozent verzeichnete die Kfz-Elektronik. Sie bleibt größtes Abnehmersegment mit über 55 Prozent. Die Bereiche Industrieelektronik und Datentechnik folgen mit zwei beziehungsweise etwas mehr als einem Prozent Wachstum. Nullwachstum hat der Bereich der Konsumelektronik zu vermelden. Die Telekommunikation weist einen Rückgang von fast zwei Prozent auf.

Maschinenbau und Automobilindustrie dominierende Abnehmer

Für die Elektromechanischen Bauelemente insgesamt war die Industrieelektronik der Wachstumstreiber 2007. Hier erhöhte sich der Umsatz um etwas mehr als dreieinhalb Prozent auf 782 Mio. Euro. Der Boom im deutschen Maschinenbau schlägt hier durch. Für das laufende Jahr rechnet der Verband in diesem Segment mit ähnlichem Wachstum. Der Bereich der Kfz-Elektronik wuchs über alle Elektromechanischen Bauelemente summiert um knapp zweieinhalb Prozent, die Datentechnik um etwas mehr als eineinhalb Prozent, die Telekommunikation um ein und die Konsumelektronik um weniger als ein Prozent.

Der Maschinenbau und die Automobilindustrie behalten ihren hohen Stellenwert für die Branche der Elektromechanischen Bauelemente. Das verhaltene Wachstum des Geschäfts mit der Automobilelektronik ist auf den Rückgang der Verkaufszahlen des inländischen Kfz-Markts zurückzuführen und wäre ohne den Export sogar negativ. Für den Bereich Telekommunikation ist derzeit keine weitere Belebung in Sicht. Die Schließung des Nokia-Werks in Deutschland wird weitere negative Auswirkungen nach sich ziehen.

Meldung gespeichert unter: ZVEI,

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