Single Euro Payments Area (SEPA)-News: Infos & Nachrichten

Single Euro Payments Area (SEPA)

Single Euro Payments Area, kurz SEPA, ist eine Initiative der Europäischen Union, um den Zahlungsverkehr innerhalb Europas zu erleichtern. Durch einen einheitlichen Zahlungsverkehrsraum soll der bargeldlose Verkehr vereinfacht werden. Ziel des Projekts ist es, den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr ähnlich einfach zu machen, wie nationalen.

Teilnehmer des Zahlungsverkehrsraums

Neben den 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben sich einige weitere Länder entschlossen, die Umstellung auf SEPA durchzuführen. Zu diesen gehören die Mitglieder der Europäischen Freihandelszone, zu der unter anderem Norwegen und die Schweiz gehören, sowie die Zwergstaaten San Marino und Monaco. Geplant ist zudem eine Erweiterung, die schlussendlich alle Länder des Kontinents einschließen soll. Das Prinzip von SEPA soll zudem nach Asien und in die arabischen Länder exportiert werden.

Einführung in verschiedenen Phasen

Die Umstellung auf SEPA im Euroraum sollte für Überweisungen und Lastschriften mit geschäftlichem Hintergrund eigentlich bis zum 1. Januar 2014 vollzogen worden sein, auf Grund von Problemen wurde allerdings eine Fristverlängerung bis zum 1. August 2014 gewährt, die allerdings nur in Ausnahmefällen greift. Für private Überweisungen gilt eine Übergangsfrist bis zum 1. Februar 2016. Am 1. Oktober 2016 sollen dann alle SEPA-Teilnehmer, also auch die Länder, die nicht den Euro als Währung haben, die Umstellung durchgeführt haben.

Sobald die komplette Transformation vollzogen ist, soll ein neuer Rechtsstandard durch das SEPA-Verfahren für einheitliche Rechtsverhältnisse im Zahlungsverkehr sorgen. Dadurch sollen unter anderem Lastschriftverfahren, die in manchen Ländern starken Restriktionen ausgesetzt sind, im ganzen SEPA-Raum gültig werden.

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