Wirecard weist Vorwürfe der Financial Times zurück - Bafin schaltet sich ein

E-Commerce: Digitale Bezahllösungen (Digital Payment)

Dienstag, 15. Oktober 2019 17:58
Wirecard - Poynt Terminals

ASCHHEIM/MÜNCHEN (IT-Times) - Das britische Wirtschaftsblatt Financial Times (FT) hat heute mit einem neuen Artikel erneut den deutschen Payment-Anbieter Wirecard hart attackiert und zu einem Kurseinbruch der Aktie geführt.

Die Wirecard AG weist unterdessen die neuen Vorwürfe der FT wegen Bilanzmanipulation erneut zurück, ohne auf die bekannt geworden Details im Einzelnen einzugehen.

In Dubai und Irland soll es demnach zu Bilanzmanipulationen gekommen sein, wobei Umsatz und Gewinn künstlich aufgebläht worden sein sollen. Wirecard-Tochtergesellschaft in Dubai ist Card Systems.

Im  Februar 2011 übernahm Wirecard für eine unbestimmte Summe den arabischen Zahlungsabwickler Procard Services mit Sitz in Dubai und erhielt damit eine Lizenz für Zahlungsdienste.

Zwischenzeitlich sank die Wirecard-Aktie heute nach Veröffentlichung des FT-Artikels um mehr als 23 Prozent auf bis zu 107,80 Euro, konnte sich aber wieder von den Tiefs erholen. Auch der Bond musste mit mehr als sieben Prozent herbe Verluste hinnehmen.

“Der heutige Artikel in der Financial Times ist eine Zusammenfassung falscher und missverständlicher Behauptungen … die bereits allesamt im Vorfeld widerlegt wurden“, so ein offizielles Statement des Dax-Unternehmens.

Laut Bericht der Financial Times, die sich auf interne Dokumente beruft, soll ein einzelnes Unternehmen, dessen Existenz zudem in Frage gestellt wird, für rund die Hälfte des Unternehmensgewinns in 2016 verantwortlich gewesen sein.

Die prüfende Gesellschaft EY soll darüber hinaus möglicherweise in die Irre geleitet worden sein. Wirecard bedauert die Veröffentlichung des heutigen FT-Artikels, doch die Erde scheint nun wieder verbrannt.

Meldung gespeichert unter: Mobile Payment, E-Commerce, Online-Payment, Wirecard, Hintergrundberichte, Software, IT-Services

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