Wirecard: was hinter dem Aktienrückkauf im Zusammenhang mit der Softbank-Transaktion steckt

E-Commerce: Digitale Bezahllösungen (Digital Payment)

Mittwoch, 8. Mai 2019 16:01
Wirecard - Mobiles Bezahlen

ASCHHEIM/MÜNCHEN (IT-Times) - Die japanische Internet- und Telekommunikations-Holding SoftBank Group hatte jüngst angekündigt, sich am deutschen Payment-Anbieter Wirecard beteiligen zu wollen.

Zurzeit ist es nur ein Memorandum of Understanding (MoU), also eine Absichtserklärung, die nicht zwingend realisiert werden muss, aber schon einen gewissen Willen darstellt.

Nun will Wirecard in diesem Zusammenhang auch einen Rückkauf eigener Aktien prüfen, der zum Teil mit Geld vom potenziellen Investor Softbank Group finanziert werden soll.

“Wir prüfen einen Aktienrückkauf”, sagte Vorstandschef Markus Braun heute bei der Vorlage der jüngsten Quartalsergebnisse. Dabei sollen Wirecard-Aktien erworben werden, um einen „signifikanten Anteil” der Gesamtsumme von 900 Mio. Euro an die Aktionäre auszuschütten.

Die japanische Internet- und Telekommunikations-Holding Softbank Group Corp. plant einen Einstieg bei der Wirecard AG über die Ausgabe von neuen Wandelschuldverschreibungen von Wirecard.

Die Bonds können dann in fünf Jahren in Aktien der Wirecard AG umgewandelt werden. Die Japaner würden dann (bei Wandlung) rund 5,6 Prozent der Anteile an der Wirecard AG besitzen. Der Wandlungspreis beträgt 130 Euro je Aktie.

Am 18. Juni 2019 soll auf der kommenden Hauptversammlung der Wirecard AG über die Emission von Convertible Bonds der Wirecard AG entschieden werden.

Meldung gespeichert unter: Mobile Payment, SoftBank, E-Commerce, Online-Payment, Aktienrückkauf, Convertible Bond (Wandelanleihe), Wirecard, Software, IT-Services

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