Wirecard: Die verborgenen Risiken durch den Brexit

E-Commerce: Digitale Bezahllösungen (Digital Payment)

Dienstag, 14. Mai 2019 08:47

Wirecard selbst sieht keine wesentlichen negativen Auswirkungen für das Unternehmen. Man habe „Lösungen und Strategien erarbeitet, um den „Einfluss auf das Geschäftsmodell von Wirecard und deren Kunden möglichst gering zu halten“, so ein offizielles Statement des Dax-Unternehmens.

 

Die Wirecard AG behält sich z.B. vor, bestimmte Kundengruppen und Prozesse auf andere Gesellschaften des Unternehmens zu übertragen. Dazu wurde unter anderem die Wirecard Luxembourg S.A. gegründet.

Wirecard sieht sich zudem gut gerüstet, da das Unternehmen über eine eigene deutsche Vollbanklizenz und die britische E-Money Lizenz über die Tochtergesellschaft Wirecard Bank verfügt.

Man geht davon aus, „auch zukünftig sowohl innerhalb Großbritanniens als auch der EU anbieten zu können“. Sicher ist sich auch die Wirecard AG dabei unterdessen nicht.

Kunden bzw. Partner in Großbritannien sind unter anderem Mondo (MasterCard Prepaid-Kartenprogramm), Soldo (Corporate Cards) und VocaLink (Mobile Banking). Viele deutsche Unternehmen betreiben zudem Online-Shops im Vereinten Königreich.

Darüber hinaus kann sich auch das Wachstum von Handel und Dienstleistungen im Internet durch einen Austritt abschwächen oder gar umkehren und zu einem Rückgang des Geschäftes der Wirecard AG führen.

Es bestehen also hohe Risiken im politischen, ökonomischen und regulatorischen Umfeld, die die Wirecard AG auch nicht ausschließt. Der Brexit kann sich daher negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken. (lim/rem)

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