Wirecard - das sind die größten Aktionäre

E-Commerce: Online-Payment

Dienstag, 19. Februar 2019 09:55

ASCHHEIM BEI MÜNCHEN (IT-Times) - Die Wirecard AG ist durch verschiedene Berichte, die dem Payment-Dienstleister Bilanzmanipulation vorwerfen, in unruhiges Fahrwasser geraten.

Wirecard AG - Hauptsitz Aschheim

Wirecard dementierte die Berichte, die von der Financial Times initiiert wurden, und verwies auf interne und externe Untersuchungen, die bislang zu keinem Hinweis auf Fehlverhalten geführt haben sollen.

In den „kommenden Wochen“ sollen weitere Details von Unternehmensseite zu dieser Angelegenheit veröffentlicht werden. Man erwäge zudem, gegen bestimmte Journalisten gerichtlich vorzugehen.

Die deutsche Finanzaufsichtsbehörde BaFin hat das Unternehmen und ihre Aktionäre zunächst einmal geschützt, indem neue Leerverkäufe bei Wirecard-Aktien bis zum 18. April 2019 verboten worden sind.

Damit will man die hohe Volatilität, also extreme Kursschwankungen, in den Aktien de Unternehmens verhindern. Die Maßnahmen haben dazu geführt, dass der Aktienkurs seit zwei Tagen wieder deutlich steigt.

Das Chaos begann Ende Januar 2019 mit dem ersten Bericht der Financial Times. Es folgte ein zweiter Artikel und der Mega-Kurssturz der Aktien der Wirecard AG war perfekt.

Ob und in welchem Ausmaß ein Fehlverhalten von Mitarbeitern des Unternehmens vorliegt, bleibt indes weiter unklar. Die Großaktionäre aber scheint dies offenbar nicht weiter zu stören und bleiben mehr oder weniger ohne Reaktion an der Seitenlinie.

Meldung gespeichert unter: Mobile Payment, E-Commerce, Online-Payment, Wirecard, Hintergrundberichte, Software, IT-Services

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