Wirecard: Brisante Neuigkeiten aus Neuseeland - 2 Manager weg

E-Commerce: Digitale Bezahllösungen (Digital Payment)

Donnerstag, 14. März 2019 15:46
Wirecard Büro Neuseeland

ASCHHEIM/MÜNCHEN (IT-Times) - Zurzeit ist völlig unklar, was eigentlich die Wirecard AG im Boom-Markt Asien genau treibt. Fest steht, dass zahlreiche Tochtergesellschaften existieren und das Unternehmensgeflecht schwer zu durchschauen ist.

Kontrolliert und koordiniert wird unterdessen das Asiengeschäft der Wirecard AG vom Hauptsitz im Stadtstaat Singapur aus.

Durchsuchungen von gleich mehreren Unternehmen in Singapur und ganz Asien lassen darauf schließen, dass eine Klärung des Sachverhaltes wohl - entgegen der Aussage von CEO Markus Braun - noch eine Weile dauern dürfte.

Nun berichtet die Website nzherald aus Neuseeland, dass die neuseeländische Tochtergesellschaft  des Payment-Anbieters, Wirecard NZ, offenbar auch in die Angelegenheit verwickelt ist.

Der Grund der Annahme liege in den aktuellen Untersuchungen von Behörden in Singapur wegen Irregularitäten in der Buchführung der Wirecard-Tochtergesellschaften in Singapur.

Demnach wurden auch zwei Manager bei der Tochtergesellschaft Wirecard New Zealand suspendiert. Wirecard hatte dies als „business as usual“ im Fall von derartigen Untersuchungen bezeichnet.

Wirecard New Zealand hat drei Leiter, Jeffry Ho und Fook Sun Ng in Singapur und John Nicholson in Neuseeland. Zwei weitere Direktoren, Andreas Kazamias aus Zypern und Arne Matthias aus Singapur, hätten das Unternehmen bereits am 28. Februar 2019 verlassen.

Mit der Übernahme der GFG Group mit Sitz in Auckland im Jahr 2014 erfolgte der Markteintritt der Wirecard AG in Australien und Neuseeland.

Die Unit Wirecard NZ ist trotz Boom im bargeldlosen Zahlungsverkehr vergleichsweise klein, der Umsatz lag im Jahr 2017 unverändert bei rund 13 Mio. US-Dollar bei einem Verlust von knapp 1,3 Mio. US-Dollar.

Seit dem Zeitpunkt, als die Financial Times über interne Untersuchungen der Rechtsanwaltskanzlei Rajah & Tann berichtete, ist die Wirecard in schweres Fahrwasser geraten.

Der Vorwurf: Urkundenfälschung und Betrug. Die Kanzlei habe Hinweise darauf gefunden, mehr ist bislang nicht bekannt. Interne Untersuchungen der Wirecard selbst hätten dagegen nichts ergeben.

Meldung gespeichert unter: Mobile Payment, E-Commerce, Online-Payment, Wirecard, Software, IT-Services

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