Warum Toshiba einen Teil des profitablen Chip-Business an Western Digital abgeben will

Mergers & Acquisitions

Mittwoch, 18. Januar 2017 12:07
Toshiba Headquarter

Akquisitionen, Asset-Verkäufe, Sammelklagen und Bilanzierungsskandale beuteln den japanischen Technologiekonzern

TOKIO (IT-Times) - Die japanische Toshiba Corp. will offenbar einen Teil der eigenen Chip-Produktion an den Konkurrenten Western Digital Corp. veräußern, um die eigene  Kapitalstruktur zu verbessern.

Die Toshiba Corp., die von Halbleitern über PCs und Notebooks auch ganze Kernkraftwerke errichtet, ist durch eine Akquisition in den USA im Kernkraftwerksbereich in bilanzielle Schieflage geraten.

Nach einem jüngsten und zusätzlichen Bilanz-Skandal droht den Japanern nun auch eine Milliardenabschreibung in Höhe von rund vier Mrd. US-Dollar auf die Akquisition, so die japanische Zeitung Nikkei, die sich auf interne Quellen im Hause Toshiba bezieht.

Um das Eigenkapital des Konzerns zu stärken, könnte nun neben einer möglichen Kapitalerhöhung auch der Verkauf von einzelnen Assets folgen. Nach Unternehmensangaben ist ein Spin-off des profitablen Speicherchip-Geschäftes (NAND-Chips) eine Option der Japaner.

Meldung gespeichert unter: Western Digital, Toshiba, Halbleiter

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