Wagniskapital-Pläne der Bundesregierung bleiben mutlos

Veture Capital

Mittwoch, 16. September 2015 13:10
BITKOM

 

    • Bundeskabinett will zusätzliche Steuerbelastung für Start-ups und Business Angels verhindern
  • Bitkom kritisiert das Fehlen konkreter Maßnahmen, um mehr privates Wagniskapital zu mobilisieren
  • Bund und Länder müssen Eckpunkte zu Venture-Capital-Gesetz weiterentwickeln
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    Berlin, 16. September 2015

    Das heute vom Bundeskabinett verabschiedete „Eckpunktepapier Wagniskapital“ ist nach Ansicht des Digitalverbands Bitkom ein Zeichen, dass die Bundesregierung das Problem der im internationalen Vergleich viel zu geringen finanziellen Mittel für Start-ups in Deutschland erkannt hat und endlich eine ressortübergreifende Lösung anstrebt. Für Erleichterung bei Start-ups und Investoren sorgt vor allem die Ankündigung, dass innovative Unternehmen auch weiterhin von einer Besteuerung von Gewinnen aus Streubesitzbeteiligungen ausgenommen werden sollen. „Wenn die Bundesregierung hier Wort hält, wird eine völlig überflüssige und schädliche zusätzliche Besteuerung von Start-ups und Business Angels verhindert“, sagt Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp. „Gleichwohl verbessert sich die Finanzierungssituation von Start-ups damit überhaupt nicht, sondern es werden nur geplante Verschlechterungen abgewendet.“ Die einzige konkrete Maßnahme, für die zusätzliche Mittel bereitgestellt werden und von der Start-ups direkt profitieren können, ist die ab 2016 vorgesehene Ausweitung des Förderprogramms INVEST, bei dem Investoren künftig einen 20-prozentigen Zuschuss bis zu einer maximalen Investitionssumme von 500.000 Euro pro Jahr erhalten können.

    Meldung gespeichert unter: Venture Capital (Risikokapital), BITKOM, Internet, Verbände

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