VW-Tochter Audi muss wegen Dieselbetruges bei V6 und V8 Motoren 800 Mio. Euro Strafe zahlen

Dieselabgas-Skandal

Dienstag, 16. Oktober 2018 13:22

INGOLSTADT (IT-Times) - Während der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Audi, Rupert Stadler, weiterhin in Untersuchungshaft sitzt, verhängt die Staatsanwaltschaft München II ein Bußgeld gegen die VW-Tochtergesellschaft.

Volkswagen - VW - Audi Forum

Es hört sich ein wenig verniedlichend an, wenn die Staatsanwaltschaft München II von einem „Ordnungswidrigkeitenverfahren“ spricht, zumal es hier um Umweltverschmutzung und die Gefährdung der Gesundheit von Menschen geht.

Nichtsdestotrotz erlässt die Staatsanwaltschaft München II einen Bußgeldbescheid gegen die Audi AG und beendet damit das Ordnungswidrigkeitenverfahren. Audi hat das Bußgeld bereits akzeptiert.

Die Audi AG muss demzufolge 800 Mio. Euro Strafe wegen einer „Abweichung von regulatorischen Vorgaben bei bestimmten von der Audi AG hergestellten bzw. vertriebenen V6 / V8 Dieselaggregaten und Dieselfahrzeugen“ zahlen, hieß es.

Dabei ist „ein gesetzliches Höchstmaß einer Ahndung in Höhe von fünf Mio. Euro für fahrlässige Ordnungswidrigkeiten sowie eine Abschöpfung wirtschaftlicher Vorteile in Höhe von 795 Mio. Euro“ berücksichtigt.

Das Bußgeld wird sich unmittelbar auf das Ergebnis der Volkswagen AG als einmaliger Sondereinfluss negativ auswirken, da Audi bei der VW AG als vollkonsolidierte Tochtergesellschaft geführt wird.

Meldung gespeichert unter: Volkswagen (VW) AG, Abgas-Skandal, Audi, E-Mobility

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