VW stellt ID.3 offiziell als Weltpremiere vor

Elektromobilität: Elektrofahrzeuge und Batterie-Technologie

Dienstag, 10. September 2019 08:46

Ab Herbst sollen die Fahrzeuge konfiguriert werden können. Die Sonderausgabe besitzt eine 58-kWh-Batterie und einen Elektromotor an der Hinterachse, der 150 kW leistet. Mit dabei sind 18 Zoll Alufelgen sowie eine Sitz- und Lenkradheizung.

Das maximale Drehmoment beträgt 310 Newtonmeter, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h und der Preis unter 40.000 Euro. Es gibt drei feste Konfigurationen, Farben für Exterieur und Interieur können ausgewählt werden.

Grünen Strom zum Laden bietet Volkswagen über die Tochtergesellschaft Elli („Electric Life“) an. Mit der Wallbox ID. Charger kann das Fahrzeug zudem zuhause aufgeladen werden.

„Für die Marke Volkswagen ist der ID.3 der Auftakt einer großen Elektro-Offensive […] Bis 2028 werden wir fast 70 neue Elektro-Autos auf den Markt bringen […] In rund zehn Jahren wird in Europa und China fast jedes zweite Konzernfahrzeug ein Elektro-Auto sein“, sagt Volkswagen-Chef Herbert Diess.

Der VW-Konzern hat mit dem Audi e-tron und dem Porsche Taycan sowie dem überarbeiteten VW e-up! bereits drei reine Elektroautos im Programm.

„Das Auto hat eine große Zukunft, denn es verliert seine negativen Eigenschaften. Es wird sauber und sicher. Gleichzeitig erfüllt es einen zeitlosen Wunsch, der die Menschen bewegt: Selbstbestimmung und Freiheit, Technik, Fortschritt und Wohlstand“, meint Diess.

Die Volkswagen AG stellt auf der IAA mit dem Seat Mii electric und dem Škoda CitiGOe iV weitere Elektrofahrzeuge vor. Die Supersportwagenmarke Lamborghini zeigt mit dem Sián einen Hybrid-Boliden mit einer Höchstgeschwindigkeit jenseits von 350 km/h.

Zudem kamen erneut Gerüchte auf, VW sei an einer Übernahme des Wettbewerbers Tesla interessiert. Dementis gab es nun nicht mehr, allerdings sagte Diess, dass Tesla auf dem aktuellen Niveau „viel zu teuer sei“.

Die Marktkapitalisierung von Tesla Inc. liegt trotz massivem Aktienkurseinbruch immer noch bei stolzen 41 Mrd. US-Dollar, viel für ein Unternehmen, dass im Quartal einen Verlust jenseits der 500 Mio. US-Dollar Marke erwirtschaftet.   

Nichtsdestotrotz könnten insbesondere die Software von Tesla und die mittlerweile gesammelten Daten von den Straßen interessant für den deutschen Mehrmarken-Automobilkonzern sein, wenn man an das Autonome Fahren denkt. (lim/rem)

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