Verzweiflungstat: Deutsche Bank holt SAP Manager zum IT-Umbau

Banken

Montag, 8. Juli 2019 11:29
Deutsche Bank Tokio

FRANKFURT/MAIN (IT-Times) - Die Deutsche Bank hat erneut einen umfangreichen Umbau des Institutes angekündigt, der auch zahlreiche Mitarbeiterentlassungen nach sich zieht.

Es ist eine strategische Unternehmensentscheidung, die viele Arbeitsplätze kosten wird, insbesondere im Ausland. Auch nach 20 Jahren hat es die Deutsche Bank nicht geschafft, das Unternehmen auf das Internet und Profitabilität auszurichten.

Das einst mit führende und lukrative Investmentbanking-Business, das 1989 mit der Übernahme der britischen Investmentbank Morgan Grenfell gestartet und 1999 mit dem Kauf der New Yorker Bankers Trust forciert wurde, wird bis auf einen kleinen Bereich zusammengestampft.

Gestrichen werden sollen im Rahmen der Konzern-Restrukturierung weltweit rund 18.000 Stellen oder jeder fünfte Arbeitsplatz der Bank. Steigern will Vorstandschef Christian Sewing so zukünftig die Profitabilität der Bank.

Aus dem weltweiten Aktiengeschäft, einst ein Domäne der Deutschen Bank, will man sich zurückziehen, allerdings soll das Aktienemissionsgeschäft (Equity Capital Markets) fortgeführt werden.

Die Bank will kleiner werden, so sollen die risikogewichteten Aktiva um rund 40 Prozent reduziert werden. Hierzu wird eine Bad Bank, die Frankfurter bezeichnen diese lieber als Abbaueinheit (Capital Release Unit), gegründet werden.

Dort sollen risikogewichtete Aktiva mit einem Gesamtvolumen von 74 Mrd. Euro und eine Gesamtverschuldung (Leverage Exposure) in Höhe von 288 Mrd. Mrd. Euro (Stand: 31. Dezember 2018) untergebracht werden.

Investieren will die Deutsche Bank in Zukunft in das Geschäft mit Unternehmens- und Privatkunden, Finanzierungen, Fremdwährungen, Beratung und Emission, sowie das Asset Management.

Meldung gespeichert unter: Digitalisierung, Vorstand, Deutsche Bank, Hintergrundberichte, IT-Services

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