Verhandlungen zum EU-Telekommunikationsrechtsrahmen - Verbände fordern klare Bedingungen für einen flächendeckenden Glasfaserausbau im Wettbewerb

Breitband- und Glasfaserausbau in Deutschland

Freitag, 27. April 2018 12:35

zusammen mit den Branchenverbänden ANGA, BUGLAS und VATM sowie dem VKU und dem Deutschen Landkreistag hat der BREKO eindringlich in einem Schreiben an die Bundesminister Scheuer und Altmaier sowie Kanzleramtschef Braun appelliert, in Brüssel für klare Bedingungen für einen flächendeckenden Glasfaserausbau im Wettbewerb einzutreten.

BREKO

Die  Verhandlungen  zwischen  EU-Parlament,  Ministerrat  und  EU-Kommission (Trilog) zur Überarbeitung des EU-Telekommunikationsrechtsrahmens (TK-Kodex) gehen mit der morgigen Verhandlungsrunde auf die Zielgerade.

Die neue Richtlinie wird das deutsche Telekommunikationsgesetz (TKG) grundlegend verändern und stellt somit die Weichen für Erfolg oder Scheitern des wettbewerblichen Glasfaserausbaus in Deutschland und damit auch für die Erreichung der Ziele des Koalitionsvertrages.

Zentrale Streitpunkte sind dabei zum einen, ob und wie weit nicht marktbeherrschenden Telekommunikationsnetzbetreibern, entgegen dem seit der Liberalisierung bewährten Ansatz der asymmetrischen Regulierung, erstmals Verpflichtungen auferlegt werden sollen.

Meldung gespeichert unter: Deutsche Telekom, Breitband, Glasfaser, BREKO, Marktdaten und Prognosen, Telekommunikation, Internet, Verbände

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