Verbände lehnen Vectoring-Monopol der Deutschen Telekom ab

VDSL2-Vectoring

Donnerstag, 10. Dezember 2015 11:55
VATM

Aufgrund dieses Entwurfs soll der Ex-Monopolist nur solche Nahbereiche nicht exklusiv mit Vectoring ausbauen dürfen, in denen ein Wettbewerber zum 23. November 2015 die meisten Kabelverzweiger mit DSL-Technik angeschlossen hat. Außerdem muss sich der Wettbewerber dazu verpflichten, in diesem Nahbereich alle Kabelverzweiger bis zum 31. Dezember 2017 mit Vectoring auszubauen.

Die kommunalen Spitzenverbände, BREKO, BUGLAS, VATM und VKU lehnen eine solche Regelung zugunsten der Telekom kategorisch ab. Sie benachteiligt zum einen die Wettbewerber. Insoweit schließen sich die Verbände der erst jüngst geäußerten Kritik der Monopolkommission an. Der Vorschlag, nur solche Nahbereiche vom Technologiemonopol der Telekom auszunehmen, in denen die Wettbewerber bereits aktuell am stärksten vertreten sind, zementiert vorhandene Marktstrukturen und lässt den Wettbewerbern keine faire Chance, ihrerseits Vectoring zum Einsatz zu bringen. Wenn Vectoring für den Nahbereich zugelassen werden soll, bedarf es einer Regelung, die alternativen Netzbetreibern einen gleichberechtigten Zugang überall eröffnet. Dabei müssen ebenso getätigte Ausbauzusagen von Wettbewerbsunternehmen berücksichtigt werden.

Meldung gespeichert unter: Vectoring, VATM, Telekommunikation, BREKO, Verbände

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