Unser Sonnensystem: 8 Planeten donnern um die Sonne - mindestens

Weltraumforschung

Quelle NASA: Position Sonnensystem in der Milchstraße

Zum  Mittelpunkt der Milchstraße (galaktisches Zentrum) benötigt man von der Sonne aus gesehen rund 27.000 Lichtjahre. Der am nächsten gelegene Stern heißt Proxima Centauri und ist von der Sonne aus gesehen 4,22 Lichtjahre bzw. rund bzw. 268.000 AE entfernt.

Dies ist eine unglaubliche Entfernung allein zum der Sonne nächst gelegenen Stern, bedenkt man, dass das Licht innerhalb nur einer Sekunde 300.000 km zurücklegt (Lichtgeschwindigkeit).

Das Sonnensystem steht selbst auch nicht still, sondern umkreist wiederum das Zentrum der Milchstraße mit einer Geschwindigkeit von rund 250 km/s. Rund 225 Millionen Jahre vergehen, bis das System einmal das Zentrum der Galaxie umlaufen hat, was auch als Galaktisches Jahr bezeichnet wird.

Merkmale unseres Sonnensystems

Das Sonnensystem der Erde hat nach heutigem Wissensstand acht Planeten - zumindest haben wir bislang nicht mehr beobachten können.

Quelle: NASA - 8 Planeten des Sonnensystems der Erde plus Pluto als Zwergplanet

Es könnten aber auch mehr sein, da ein Planet mit einem stark elliptischen Orbit mehrere Jahrtausende benötigt, um aus der Tiefe des Universums an der Sonne vorbeizurasen.   

Im Zentrum des Sonnensystems der Erde liegt als Zentralstern die Sonne, die zugleich rund 99,86 Prozent der Gesamtmasse des Sonnensystems ausmacht. Auf Jupiter allein entfallen als massereichsten Planeten im System rund zwei Drittel der restlichen Masse.

Quelle: NASA - Sonnensystem - Planetenumlaufbahnen

Als Planet wird ein Himmelskörper definiert, der um einen Stern oder ein Sternsystem kreist. Hierzu zählen von der Sonne aus nach außen gesehen die vier inneren Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars, die allesamt aus Gesteinsmaterialen bestehen. Sie werden daher auch als terrestrische Planeten bezeichnet.

Die Gruppe der vier äußeren Planeten, auch als große „Gas-Riesen“ bekannt, bilden die Planeten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Von der Sonne aus gesehen ganz außen befindet sich noch der Zwergplanet Pluto.

Der Planet Pluto wäre eigentlich der neunte Planet im System, ist aber im Jahr 2006 von einem internationalen Gremium als Zwergplanet bzw. Klein-Planet  eingestuft worden.

Quelle: NASA - Planet Erde

Wissenschaftler hatten bereits weitere Objekte ähnlicher Größe am Rande des Sonnensystems der Erde entdeckt. Man wollte so verhindern, dass zu viele Planeten im Sonnensystem aufgenommen werden müssen.

Zum Sonnensystem zählen auch die Monde, die um die jeweiligen Planeten kreisen sowie Kometen, der Asteroidengürtel (Planetoiden oder Kleinplaneten) zwischen den inneren und äußeren Planeten bzw. dem Mars und dem Jupiter, der Kuipergürtel (Kometen und Zwergplaneten wie Pluto) jenseits der äußeren Planeten sowie die Oortschen Wolke im Außenbereich.

Quelle: NASA - Position und Entfernung Sonnensystem (innen und außen)

Mit Ausnahme der Venus

drehen sich die Planeten, Zwergplaneten und der Asteroiden-Gürtel in einer rechtläufigen Umlaufbahn um die Sonne. Die meisten größeren Monde haben die gleiche Drehrichtung. Auch die Rotation der Himmelskörper erfolgt oftmals rechtsläufig.

Zukunft des Sonnensystems

Da bislang die Sonne rund die Hälfte ihrer Wasserstoff-Vorräte aufgebraucht hat, hat sie noch ein relativ langes Leben vor sich, bevor sie sich zu einem „Roten Riesen“ und dann zu einem „Weißen Zwerg“ entwickelt und langsam ausglüht.

Allerdings wird sich zuvor - man rechnet in einem Alter von 5,5 Milliarden Jahren - die Strahlung der Sonne so weit erhöhen, dass sich die mittlere Temperatur der Erde auf ca. 30 °C verdoppelt und das Wasser auf der Erde allmählich damit beginnt, zu verdampfen (Treibhauseffekt).

 

Quelle: DLR - Lebenszyklus der Sonne

Die Sonne wird im Laufe der Zeit immer größer und verliert an Gravitation. Dadurch werden sich die Planeten weiter von der Sonne entfernen. Das Aufblähen der Sonne wird wahrscheinlich die Planeten Venus und Merkur zerstören.

In einem Alter von rund zehn Milliarden Jahren soll nach heutigem Kenntnisstand der Wasserstoffvorrat im Kern der Sonne aufgebraucht sein und es findet sodann keine (Kern-) Fusion mehr statt.

Der Kern der Sonne kontrahiert, die Sonne verliert an Masse und entwickelt sich schließlich zu einem Weißen Zwerg. Nach einer Abkühlungsphase erlischt sie dann völlig und wird ein „Schwarzen Zwerg“.

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