Umsatzrendite - Wie steht es um die Marktpositionierung Ihrer Company?

Unternehmenskennzahlen

Haben Sie die richtige Pricing- und Kostenmanagement-Strategie gewählt? Was Ihnen die Rentabilitäts-Kennzahl über die wirtschaftliche Effizienz, den Erfolg und die Marktmacht Ihres Unternehmens verrät.

Moderation - Präsentation - Vortrag - Seminar - Statistik - Rentabilität - Gesamtkapitalrendite - Chart - Grafik - Diagramm - Gewinn - 2016

Begriff und Bedeutung

Die Umsatzrendite, auch als Umsatzrentabilität bzw. Umsatz-Marge oder Return On Sales (ROS) bezeichnet, ist vereinfacht ausgedrückt das Verhältnis von Jahresergebnis (Nettoergebnis) zum Umsatz innerhalb eines bestimmten Betrachtungszeitraums.

Die Umsatzrendite gehört zu den wichtigsten Kennzahlen für die Messbarkeit des Unternehmenserfolges und ist wie die Gesamtkapitalrendite und Eigenkapitalrendite ein Indikator für die Effizienz des Unternehmens.

Auch liefert sie Hinweise auf die Marktpositionierung der Gesellschaft, indem man die eigene Umsatzrendite mit dem Branchendurchschnitt vergleicht.

Die Kennzahl Umsatzrentabilität besagt, wie viel Gewinn oder Verlust ein Unternehmen pro Umsatzeinheit erwirtschaftet. Bei einer Umsatzrendite von zum Beispiel 8 Prozent werden pro Euro Umsatz dann 8 Euro-Cent an Gewinn erzielt.

Steigt die Umsatzrentabilität im Zeitablauf bei sonst unveränderten Parametern (ceteris paribus Bedingungen), so erhöht sich die Produktivität im Unternehmen bzw. die Effizienz.

Ist die Umsatzrendite hingegen rückläufig bei konstanten Parametern, dann lässt dies auf Ineffizienzen und Optimierungspotenziale im Unternehmen schließen.

Brutto-Umsatzrendite versus Netto-Umsatzrendite

Die Berechnung der Umsatzrenditen ist unterschiedlich, man unterscheidet zudem zwischen Netto- und Brutto-Umsatzrendite.

Die Netto-Umsatzrendite ist das Verhältnis vom Jahresergebnis bzw. Nettoergebnis zum Umsatz, auch als Netto-Marge bezeichnet. Bei der Brutto-Umsatzrendite oder Brutto-Marge wird indes das Bruttoergebnis (Bruttoergebnis vom Umsatz) in das Verhältnis zum Umsatz gesetzt.  

Voraussetzung

Als Unternehmensergebnis wird vereinfacht der Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag nach Steuern zur Berechnung der Umsatzrentabilität verwendet.

Als Jahresergebnis bzw. Gewinn/Verlust empfiehlt sich allerdings eher das ordentliche Betriebsergebnis, um Verfälschungen zu vermeiden. Man bereinigt also das Ergebnis um Zinserträge und -aufwendungen, außerordentlichen Erträge und Aufwendungen sowie um gezahlte Steuern.  

Da der Unternehmensgewinn sehr stark bilanzpolitischen Gestaltungsmöglichkeiten unterliegt, ist auch der Einsatz des Cash-Flows oder Operativen Cash-Flows als Ergebnisgröße geeignet. Man erhält dann die Cash-Flow-Umsatzrendite bzw. Cash-Flow-Marge.

Beachte: Bei Einzelunternehmen, Selbständigen und Personengesellschaften (OHG, KG) ist vom Jahresüberschuss noch der (kalkulatorische) Unternehmerlohn abzuziehen, da er in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) nicht als Kosten berücksichtigt wird.

Meldung gespeichert unter: Tipps & Trends

© IT-Times 2019. Alle Rechte vorbehalten.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Folgen Sie IT-Times auf ...