Tesla: Muss der Elektroauto-Produzent doch eine Kapitalerhöhung durchführen?

Elektromobilität: Elektroautos

Donnerstag, 5. April 2018 11:44
Tesla Model 3 cars

PALO ALTO (IT-Times) - Der US-amerikanische Elektrofahrzeug- und Batterie-Hersteller Tesla Inc. ist aufgrund der hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Produktionsraten des Volumen-Modells Tesla Model 3 unter Leistungsdruck.

Investoren zeigten sich aufgrund der jüngsten Nachrichtenlage zuletzt skeptisch in Bezug auf Tesla Inc. und wetten gegen den Aktienkurs. Das Unternehmen verbrennt große Mengen an Geld und ist nicht profitabel.

Der Aufbau einer eigenen Produktion sowie Forschung und Entwicklung verschlingt zudem enorme Summen, während traditionelle Automobilhersteller ihre Investitionen mehr oder weniger aus dem Cash-Flow finanzieren können.

Auch der aktuelle Handelsstreit zwischen den USA und China, dem wichtigsten Automobilmarkt der Welt, kann in Importzölle auf US-amerikanische Automobile münden. Tesla Inc. hat zwar vor, eine eigene Produktion in China aufzubauen, bislang existiert aber noch keine.

Nun stellen sich Marktteilneher zu Recht die Frage, ob Tesla erneut externe Mittel aufnehmen muss, um den laufenden Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. Tesla-Chef Elon Musk selbst verneint das für das laufende Geschäftsjahr 2018.

Die US-Investmentbanker von Morgan Stanley aber sehen das ganz anders und gehen von einer Kapitalerhöhung mit einem Volumen von 2,5 Mrd. US-Dollar aus. Und alles hängt nun vom Erfolg des Tesla Model 3 ab.

Tesla Inc. will in den nächsten drei Monaten die Produktion des Model 3 auf 5.000 Einheiten pro Woche hochfahren, aktuell sind es allerdings erst knapp über 2.000 Units. Das Unternehmen ist aktuell der größte Hersteller von Elektroautos in den USA.

Im Vorfeld rechnete Tesla für das Ende des ersten Quartals 2018 mit einem wöchentlichen Produktionsvolumen von 2.500 Einheiten beim Model 3 und für Ende des zweiten Quartals mit 5.000 Units.

Meldung gespeichert unter: Tesla Model 3, Tesla, E-Mobility

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