Stephen Hawking: Die Suche nach der Weltformel und die Frage zur Unendlichkeit des Universums - was hinter dem berühmten Quanten-Physiker steckt

Weltraumforschung

Dienstag, 31. Januar 2017 13:31
Stephen Hawking

Albert Einstein

, außerirdisches Leben, Schwarze Löcher und die Notwendigkeit, den Weltraum zu besiedeln sowie die Warnung vor dem Untergang der Menschheit - die akribische Forschung des Mathematikers und Genies

Die Person Stephen Hawking

Stephen (William) Hawking

wurde am 8. Januar 1942 in Oxford (Oxfordshire) in Großbritannien geboren und wuchs im Norden Londons auf. Seine Eltern sind der Tropenmediziner Frank Hawking und die Wirtschaftswissenschaftlerin Isobel Hawking. Hawking hat zwei Schwestern, Mary und Phillippa, die nach ihm geboren wurden.

Stephen Hawking heiratete Jane Wilde und bekam drei Kinder. 1990 folgte die Scheidung von seiner ersten Ehefrau. Hawking heiratete 1995 seine Pflegerin Elaine Mason, von der er sich 2006 ebenfalls wieder scheiden ließ.

Quelle: Stephen Hawking

Eine Aufnahmeprüfung an der Universität Oxford bestand Stephen Hawking mit Auszeichnung und erhielt ein Studien-Stipendium. Im Jahr 1962 machte er in Oxford seinen Bachelor-Abschluss.

Seine Promotion über theoretische Astronomie und Kosmologie begann der Absolvent 1963 an der Universität Cambridge und schloss sie dort als Ph.D. im Jahr 1966 ab.

Hawking erkrankte bereits sehr früh an Amyotropher Lateralsklerose (ALS), einer Degenration des motorischen Nervensystems, die 1963 diagnostiziert wurde und ihn seit 1968 an den Rollstuhl fesselt.

1978 erhielt Stephen Hawking die Albert Einstein Medal sowie einen Ehren-Doktortitel von der University of Oxford. Ende der 1970er Jahre wurde er dann Lucasian Professor of Mathematics an der University of Cambridge.

Im Jahr 1985 verlor Hawking unter anderem wegen einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung zudem die Fähigkeit zu sprechen. Seither nutzt er einen Sprachcomputer, der mittlerweile nur mit Augen-Bewegungen gesteuert wird.

Der Wissenschaftler erhielt viele Auszeichnungen. 1984 wurde Stephen Hawking in die American Academy of Arts and Sciences aufgenommen. Die Aufnahme in die Päpstliche Akademie der Wissenschaften folgte 1986, obwohl er ein bekennender Atheist ist.

1992 wurde er zudem in die National Academy of Sciences aufgenommen. Hawking ist darüber hinaus seit 1974 Mitglied der Royal Society. Im Pink Floyd Song Keep Talking auf dem Album The Division Bell spricht Stephen Hawking mit seinem Sprachcomputer einige Sätze.

Die Arbeiten und Visionen von Stephen Hawking

Spektakuläre Theorien des berühmten theoretischen Physikers und Mathematikers zum Universum machten immer wieder Schlagzeilen. Er arbeitete an Basis-Gesetzen zur Erklärung des Universums - einer Art Weltformel.

Quelle: Stephen Hawking

Stephen Hawking ist theoretischer Physiker und Astrophysiker und lehrte als Professor an der Universität Cambridge am Lucasischen Lehrstuhl für Mathematik von 1979 bis 2009.

In den 1960er Jahren führte er den Beweis der notwendigen Existenz von Singularitäten in der Allgemeinen Relativitätstheorie unter sehr allgemeinen Voraussetzungen.

Hierzu gehört auch die Annahme, dass das Universum aus einer Singulariät heraus entstanden sein könnte. Zusammen mit dem Wissenschaftler Roger Penrose zeigte er 1970, dass die Allgemeine Relativitätstheorie von Albert Einstein beinhaltet, dass Raum und Zeit einen Beginn im Urknall und ein Ende in Schwarzen Löchern haben könnten.

Quelle: Stephen Hawking

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