Stellar: Die kleine Schwester von Ripple? Was hinter der Blockchain von Lumen und XLM steckt

Kryptowährung (digitale Währung) und Blockchain

Stellar Logo

Die Zukunft von Banking - Schnell, sicher und günstig international und ohne Grenzen und Papierkram Zahlungen bequem durchführen. Wie das Peer-to-Peer System funktioniert.

Begriff und Bedeutung

Das Stellar-Projekt ist eine Non-Profit-Stiftung und wie Bitcoin ein dezentrales Open Source Zahlungssystem, das sich selbst als Distributed Hybrid Blockchain bezeichnet.

Stellar verwendet wie viele andere digitale Währungen die Blockchain-Technologie als Infrastruktur für das Netzwerk. Zunächst nutzte man das Protokoll von Ripple, daher galt Stellar auch eine Zeit lang als „kleine Schwester“ von Ripple.

Später wurde ein eigenes Protokoll entwickelt, das seit November 2015 auch im System genutzt wird. Statt Proof-of-Work oder Proof-of-Stake verwendet Stellar heute mit dem “Stellar Consensus Protocol” einen eigenen Prozess.

Die zugrunde liegende Kryptowährung als natives Asset heißt Stellar Lumen (Kürzel: XLM) und dient als hauseigene digitale Zahlungseinheit. Mit Stellar können aber nicht nur Beträge transferiert, sondern auch andere Assets übertragen werden.

Stellar kann wie auch Ethereum oder IOTA als dezentraler Marktplatz genutzt werden, zum Beispiel für den schnellen und kostengünstigen Tausch bzw. Handel von Fiat-Währungen oder Kryptowährungen etc.

Über die Stellar-Plattform lassen sich zudem Initial Coin Offerings - kurz ICOs - durchführen.

Unternehmen

Die Stellar Development Foundation wurde im Jahr 2014 im US-Staate Delaware als eine gemeinnützige Organisation gegründet und koordiniert das Stellar-Projekt. Ausgegeben wurden im Jahr 2014 insgesamt 100 Milliarden Lumen (früher: Stellars).

Hinter dem Stellar-Netzwerk steckt ein kluger Kopf, nämlich Jed McCaleb, Gründer des bekannten File-Sharing-Netzwerkes eDonkey sowie der später geschlossenen Bitcoin-Börse Mt. Gox. McCaleb war zudem auch bei der Gründung von Ripple dabei. Mitbegründer von Stellar ist zudem Joyce Kim.

Stellar arbeitet seit Oktober 2017 in einer Kooperation mit dem US-Technologiekonzern International Business Machines Corp. zusammen, besser bekannt als Big Blue oder IBM.

Dabei geht es um die Weiterentwicklung der Blockchain-Technologie. Entwickelt werden soll eine „All-in-one“ Plattform. Auch jede Fiat-Währung soll dann handelbar sein.

Meldung gespeichert unter: Stellar, Tipps & Trends

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