Softbank übernimmt WeWork und pumpt 8 Mrd. US-Dollar in das Co-Working Startup

Co-Working

Donnerstag, 24. Oktober 2019 22:02

TOKIO (IT-Times) - Die SoftBank Group übernimmt das schwer angeschlagene US-amerikanische Co-Working Startup WeWork in einer Milliarden Dollar schweren Rettungsaktion.

WeWork - Jongno Tower

Mit der Übernahme des gestrauchelten Co-Working Startups WeWork durch die japanische Internet- und Telekommunikations-Holding SoftBank erhält der umstrittene Gründer Adam Neumann rund 1,7 Mrd. US-Dollar.

Im Vorfeld wurden rund 30 Mrd. US-Dollar an Unternehmenswert und damit auch eine Milliardensumme an Risikokapital vernichtet und der bereits geplante Börsengang des Startups abgeblasen.

Die Muttergesellschaft, die We Company, ist nun in den Händen der japanischen SoftBank. Bewertet wird das Unternehmen noch mit rund acht Mrd. US-Dollar, ein Bruchteil der einst aufgerufenen 47 Mrd. US-Dollar.

Im Rahmen der Transaktion erwirbt SoftBank von Neumann Aktien mit einem Volumen von rund einer Mrd. US-Dollar und übernimmt einen Kredit von Neumann in Höhe von 500 Mio. US-Dollar. Zudem erhält Neumann weitere 185 Mio. US-Dollar an “Beratungs-Honorar”.

Darüber hinaus hält Neumann weiterhin Anteile am Unternehmen. Weitere drei Mrd. US-Dollar zahlt SoftBank an WeWork-Mitarbeiter und Investoren, rund 1,5 Mrd. US-Dollar sind als Cash-Infusion vorgesehen.

Meldung gespeichert unter: Venture Capital (Risikokapital), Mergers & Acquisitions (M&A), Start-Up (Startup), Co-Working, WeWork, SoftBank, Internet

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