Smart City – Deutschlands Städte ganz digital!

Breitband- und Glasfaserausbau in Deutschland

Freitag, 7. Juni 2019 13:56
VATM

Wie können die Bürger künftig von intelligenten Vernetzungen in den Städten profitieren? Was ist heute schon möglich und wird morgen Realität? Breitbandtag auf der ANGA COM wirft einen Blick auf Deutschlands Zukunftsfähigkeit – große Resonanz am letzten Messetag

Köln, 7. Juni 2019. Die Digitalisierung kommt voran: Die Zahl gigabitfähiger Anschlüsse wächst deutlich. Dies belegen die neuesten Zahlen des VATM, die am Mittwoch im Rahmen der ANGA COM, Europas führender Messe für Breitband, Fernsehen & Online, in Köln vorgestellt wurden.

Bis Mitte des Jahres werden mit 15,2 Millionen rund ein Drittel der Haushalte über besonders schnelles Kabel und Glasfaser bis zum Haus oder Wohnung (FTTB/H) verfügen können. Getragen wird diese Dynamik beim Ausbau von den Wettbewerbern: 94,7 Prozent der Anschlüsse werden von ihnen realisiert, nur 5,3 Prozent entfallen auf die Telekom.

„Davon profitieren die Bürger in den Städten ebenso wie auf dem Land“, erläuterte VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner anlässlich des gestrigen großen Breitbandkongresses des VATM in Kooperation mit ANGA COM und dem Breitbandbüro des Bundes. Auf sechs hochkarätig besetzten Panelrunden in voll besetzten Veranstaltungssälen wurden die Voraussetzungen für intelligente Städte, ihre Chancen und die notwendigen Schritte für ihre Realisierung erörtert.

Sehr groß war auch in diesem Jahr die Resonanz auf diesen Kongress am dritten Messetag, zu dem die drei Veranstalter im zweiten Jahr gemeinsam eingeladen hatten. Nahezu alle Spitzenvertreter der TK-Branche unterstützten die Messe und die zahlreichen Kongressveranstaltungen. Damit hat die ANGA COM erneut bewiesen, dass sie die Leitmesse für den gesamten Glasfaser- und Kabelmarkt für Deutschland und Europa ist.

Dass der Ausbau von Glasfaser- und Gigabit-Netzen sowie 5G kein Selbstzweck sei, hob der VATM-Geschäftsführer an diesem Tag ausdrücklich hervor. Digitalisierung müsse vielmehr das gesellschaftliche, politische und soziale Leben verbessern. „Und dies müssen die Menschen ganz konkret erfahren. Unsere Städte sollen lebenswerter werden.“

Ein wesentlicher Baustein mit hohem, unmittelbaren Nutzen für Bürger und die Kommunen selbst, ist die Entwicklung von intelligenten, von „Smart Cities“. „Dafür brauchen wir kluge Konzepte für die Energieversorgung, für das Gesundheitswesen, die Pflege und die öffentliche Verwaltung“, so Grützner. „Und natürlich muss eine intelligente Verkehrsführung in Zukunft die Staus in den Innenstädten verhindern.“

Was noch ein Wunschtraum ist, was bereits möglich ist und wie Städte auf ihrem Weg zur Smart City unterstützt werden können, zeigte eindrucksvoll der Blick in die Niederlande. Frans-Anton Vermast, Strategy Advisor and International Smart City Ambassador von Amsterdam beschrieb, welche ungewöhnlichen digitalen Projekte Europas Vorzeige-Smart City Amsterdam bereits seit 2008 auf den Weg gebracht hat.

Von Bürgern für Bürger lässt sich das Konzept der großen Hafenstadt zusammenfassen. Das Herz der Smart City bildet die Plattform „Amsterdam Smart City“, die wie eine große Projektbörse agiert. Hier werden Ideen gesammelt, die die Stadt verändern sollen. „Zahlreiche spannende Projekte sind seit 2008 entstanden“, berichtete Vermast.

Meldung gespeichert unter: Smart City, Breitband, 5G, Kabelnetzbetreiber, Glasfaser, VATM, Marktdaten und Prognosen, Telekommunikation, Internet, Verbände

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