Mobile Payment: Apple und Google streiten um die Vorherrschaft - JPMorgan Chase steigt in den Ring

Mobiles Bezahlen soll in 2016 abheben

Dienstag, 27. Oktober 2015 11:40
Apple Pay

NEW YORK (IT-Times) - Das kommende Jahr 2016 soll den Durchbruch für das mobile Bezahlen bringen. Dies erwarten zumindest die Marktforscher aus dem Hause eMarketer.

Das Zahlungsvolumen im Bereich Mobile Payment dürfte allein in den USA um 210 Prozent anziehen, glauben die Analysten. Allein in 2015 dürften Transaktionen im Volumen von 8,71 Mrd. Dollar über den mobilen Zahlungsweg abgewickelt werden. Im Schnitt werden Rechnungen im Volumen von 376 Dollar über das Mobiltelefon beglichen, so die Marktforscher.

Im Jahr 2016 dürfte das mobile Zahlungsvolumen dann auf 27,05 Mrd. Dollar explodieren, wobei Nutzer dann im Schnitt jährlich Rechnungen über 721,47 Dollar über das Smartphone begleichen werden. Die Zahl der Mobile Payment Nutzer dürfte insgesamt in 2016 um 62 Prozent zulegen, so Investor`s Business Daily mit Verweis auf eMarketer.

Apple Pay: viele Unterstützer, wenig Akzeptanz


Apple (Apple Pay) und Google (Android Pay) gelten als Hauptnutznießer dieser Entwicklung. Zwar findet Apple für Apple Pay immer mehr Unterstützer unter Händlern und Banken, abgehoben hat das Geschäft aber noch nicht, wie aktuelle Zahlen bei American Eagle Outfitters zeigen. Der Einzelhandelsriese für Jugend-Klamotten war einer der ersten Unterstützer von Apple Pay in den USA.

Doch aktuell wird weniger als ein Prozent des Zahlungsvolumens über Apple Pay abgewickelt, heißt es bei American Eagle Outfitters. Rund 30 Prozent der Rechnungen werden nach wie vor bar oder via Kreditkarte beglichen, so American Eagle Manager Joe Megibow zu Wochenbeginn gegenüber Yahoo Finance. Die Akzeptanz-Rate von mobile Payment sei noch sehr, sehr niedrig, so Megibow.

Auch bei Whole Foods Markets - ebenfalls ein früher Unterstützer von Apple Pay - gab eher ernüchternde Zahlen bekannt. Im März wurden lediglich zwei Prozent der Verkäufe via Apple Pay abgewickelt. Zwar wird Apple Pay inzwischen laut Apple in mehr als eine Mio. Niederlassungen akzeptiert (darunter viele Cola-Automaten), doch drei Viertel der US-Einzelhändler verfügen noch nicht über die entsprechende Infrastruktur (NFC), um derartige Zahlungen akzeptieren zu können, heißt es von Analystenseite.

Walmart und Target mit eigenen Lösungen, JPMorgan Chase steigt in den Ring


Zudem arbeiten viele Händler wie Walmart und Target an ihren eigenen mobilen Zahlungssystemen, was die ganze Mobile Payment Landschaft für den Konsumenten unübersichtlich und fragmentiert erscheinen lässt.

Meldung gespeichert unter: Mobile Payment, Apple, Hintergrundberichte, Telekommunikation, Software

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