Microsoft gegen EU

Dienstag, 4. Dezember 2001 12:28

 

 

Microsoft erwähnt ferner, dass nicht nur Sun, sondern auch IBM bei der EU-Kommission eine Beschwerde eingereicht hat. Ein halbwegs offener Widerspruch ist jedenfalls, das Microsoft auf der einen Seite gegenüber der EU Kommission ein Riesendrama veranstaltet und auf der anderen Seite der Geschäftsführer von Microsoft Deutschland, Kurt Sibold, dem Bundestag und Bundesinnenministerium den Zugriff auf den Quellcode anbietet, wenn der Bundestag Windows NT statt Linux kauft. Klar ist, dass es ein Unterschied ist, ob gegenüber einer Behörde ein Quellcode freigelegt wird, oder gegenüber einem Konkurrenten. Es ist aber schon unfreiwillig komisch, dass Microsoft im einen Fall bereit ist den Quellcode freizulegen will, um Konkurrenz wie Linux zu beseitigen, und im anderen Fall den Quellcode schützen will, um dasselbe Ziel zu erreichen. (jwd/ako)

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