Liquidität: Die ständige Zahlungsfähigkeit ist von großer Bedeutung für Personen, Unternehmen und Staaten - was hinter dieser Kennzahl steckt

Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Es droht schnell die Insolvenz, wenn mangelnde Liquidität zu schlechterer Bonität und Zahlungsunfähigkeit bzw. Illiquidität führen

Conversion Rate - Geld - Zahlung - Kauf

Begriff und Bedeutung

Liquidität

(liquide Mittel, Zahlungsfähigkeit) bedeutet die Fähigkeit, seine Zahlungsverpflichtungen zu jeder Zeit und in voller Höhe erfüllen zu können. Es geht also um mehr oder weniger flüssige Mittel, um die Zahlungsfähigkeit zu bewahren.

Im Eurosystem ist die Liquidität das Synonym für Zentralbankgeld bzw. die Geldmenge (M1, M2 oder M3). Aufgabe der Zentralbanken - in Europa die Europäische Zentralbank (EZB) - ist es, im Rahmen der Geldpolitik den Markt mit ausreichend Liquidität zu versorgen und so zur Sicherung der Stabilität beizutragen.

Die Kennzahl ist von überaus großer Bedeutung für Unternehmen Banken und Versicherungen sowie Personen und ganze Staaten. Liquiditäts-Grundsätze für Banken stellt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auf.

Staaten wahren ihre Liquidität über Währungsreserven (Gold, Sonderziehungsrechte, Devisen und Sorten) oder auch Kreditlinien. Dabei sind sogenannte „Hartwährungsländer“ im Vorteil, da ihre Währungen international akzeptiert werden. So könne diese Länder leichter Geld drucken und Liquidität schaffen.

Liquide Mittel bei Unternehmen werden häufig als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente bezeichnet. Ist das Unternehmen oder ein Staat nicht mehr liquide, droht die Insolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit.

Der Liquiditätsgrad beschreibt dabei die „Geldnähe“ der einzelnen Sach- oder Finanzposition. Dabei genießt Bargeld als Teil des Zentralbankgeldes und gesetzliches Zahlungsmittel den höchsten Liquiditätsgrad.

So ist der Liquiditätsgrad von an Börsen gehandelten Wertpapieren höher als bei Immobilien, da sie schneller und leichter zu „Geld gemacht“ werden können. Sie sind damit fungibler.

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Arten von Liquidität

Generell unterscheidet man zwischen der Liquidität 1. Grades, der Liquidität 2. Grades und der Liquidität 3. Grades.

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