Lenovo will am strauchelnden PC-Geschäft festhalten - Joint Venture von NEC übernommen

Lenovo hofft auf Stabilisierung im PC-Markt, Smartphone-Geschäft soll wiederbelebt werden

Mittwoch, 6. Juli 2016 13:50
Lenovo Group - ThinkPad

BEIJING (IT-Times) - Lenovo-Aktionäre hatten im letzten Jahr wenig Freude an ihrem Investment. Die Aktien von Chinas größtem Computerhersteller verloren seit Jahresbeginn mehr als 40 Prozent.

Ursächlich ist nicht nur ein schwacher PC-Markt, sondern offenbar auch Management-Fehler im Smartphone-Geschäft, wie Analysten glauben. Doch zunächst zum schwächelnden PC-Geschäft.

Lenovo Chairman erwartet Stabilisierung im PC-Markt


Im Vorjahr erzielte Lenovo 66 Prozent seines Umsatzes im PC-Geschäft. Die Gewinnmargen in diesem Bereich sind allerdings niedrig und der PC-Markt schrumpfte zuletzt weiter. Im ersten Quartal 2016 wurden weltweit 60,6 Mio. PCs verkauft - ein Rückgang von 11,5 Prozent, so die Marktforscher aus dem Hause International Data Corp (IDC).

Lenovo entwickelte sich zwar besser als der Marktdurchschnitt, musste mit dem Verkauf von 12 Mio. Einheiten jedoch einen Absatzrückgang von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr hinnehmen.

Marktbeobachter erwarten, dass der PC-Markt auch in 2016 weiter schrumpfen wird. Dennoch will Lenovo Chairman Yang Yuanqing weiter am PC-Markt festhalten. Der Lenovo-Manager glaubt, dass sich der weltweite PC-Markt mittelfristig bei rund 250 Mio. verkaufte Einheiten pro Jahr stabilisieren wird.

Lenovo kauft Joint Venture Anteil von NEC


Das Lenovo weiter am schwächelnden PC-Geschäft festhalten will, unterstreicht das Unternehmen mit dem jüngsten Deal mit der japanischen NEC. Lenovo wird für rund 195 Mio. Dollar 44 Prozent der NEC-Anteile aus dem gemeinsamen PC-Joint-Venture Lenovo NEC Holdings BV herauskaufen.

Meldung gespeichert unter: Personal Computer (PC), Lenovo, Hintergrundberichte, Telekommunikation, Hardware

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