Künstliche Intelligenz: Lehrer fürchten nicht um ihre Jobs

Digitalisierung: Schule und Ausbildung

Dienstag, 14. Mai 2019 10:57
BITKOM

Nur 5 Prozent der Lehrer erwarten, bis 2030 durch digitale Technologien ersetzt zu werden

Jeder vierte Lehrer sieht in Künstlicher Intelligenz das Potenzial, Stärken und Schwächen von Schülern frühzeitig zu erkennen

Berlin, 13. Mai 2019 

Kollege Roboter wird Lehrern in absehbarer Zeit keine Konkurrenz machen – davon ist zumindest die große Mehrheit der Lehrerschaft überzeugt. Nur 5 Prozent der Lehrer erwarten, dass Künstliche Intelligenz (KI) bis zum Jahr 2030 den Großteil ihrer Aufgaben übernimmt – 93 Prozent können sich das dagegen nicht vorstellen.

Dieser digitalen Schlüsseltechnologie wird im Unterreicht allgemein eher wenig zugetraut. Lediglich 4 Prozent der Lehrer glauben, dass KI die Vermittlung von Fachwissen übernimmt, während Lehrer ausschließlich für pädagogische Aufgaben zuständig sind. Dem stehen 93 Prozent der Lehrer gegenüber, die damit nicht rechnen.

Jeder neunte Lehrer (11 Prozent) erwartet, dass KI dem Lehrer Freiraum verschafft, um individuell auf Schüler eingehen zu können, 86 Prozent sehen das nicht. Jeder Achte (12 Prozent) glaubt, dass KI zum Unterrichtsalltag gehören wird, 84 Prozent nicht. Und nur jeder vierte Lehrer (23 Prozent) kann sich vorstellen, dass KI es ermöglicht, die Stärken und Schwächen der Schüler frühzeitig zu erkennen, um sie besser fördern zu können. Drei Viertel (73 Prozent) bezweifeln das.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von mehr als 500 Lehrerinnen und Lehrern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Gefragt wurde nach der Erwartung, ob die genannten Szenarien im Jahr 2030 jeweils verbreitet oder nicht verbreitet sein werden.

Meldung gespeichert unter: Urheberrecht, Künstliche Intelligenz (KI, Artificial Intelligence=AI), Roboter (Robotik), Digitalisierung, Jobs, BITKOM, Marktdaten und Prognosen, Software, Verbände

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