IBM: Viel Schatten, wenig Licht

Cloud-Geschäft 10 Mrd. Dollar schwer

Montag, 25. Januar 2016 10:26
IBM Watson Munich

(IT-Times) - Der US-Technologiekonzern International Business Machines (IBM) kommt nicht aus der Wachstumskrise. Im 15ten Quartal infolge musste IBM sinkende Umsätze bekannt geben - und ein schnelles Ende der Wachstumsmisere ist bislang nicht in Sicht.

Der Grund: IBM ist nach wie vor stark von seinem Kerngeschäft mit IT-Servicedienstleistungen abhängig und dieses entwickelte sich zuletzt weiter rückläufig. Unter dem Strich stand im jüngsten Quartal ein Umsatzrückgang von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu Buche.

Wachstumsbereiche noch unterrepräsentiert


IBM-Chefin Ginni Rometty lobt zwar die Fortschritte im Bereich Strategic Imperatives (Cloud, Analystics, Mobile, Social und Security), wo die Erlöse in 2015 um 26 Prozent auf 29 Mrd. US-Dollar kletterten, doch steuert das Geschäft bislang nur 35 Prozent des gesamten Umsatzes bei.

Die rückläufigen Umsatzzahlen im Kerngeschäft wirken sich auch auf die Ertragsseite aus. IBM musste bereits vor mehr als einem Jahr sein Gewinnziel von 20 Dollar je Aktie in 2015 zurücknehmen. Zum Jahresende 2015 stand nun ein Gewinn von 14,92 Dollar je Aktie zu Buche.

Sinkende Umsätze und Gewinne auch in 2016 erwartet


Auch für das laufende Gesamtjahr 2016 sieht es wenig besser aus. Im Zuge des starken US-Dollars rechnet IBM nur noch mit einem Nettogewinn von 13,50 Dollar je Aktie, nachdem die Wall Street bislang einen Nettogewinn von 15 Dollar je Anteil erwartet hatte.

Meldung gespeichert unter: Cloud Computing, IBM, Hintergrundberichte, Hardware, Software, IT-Services

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