Hurray! meldet Umsatzeinbruch und rote Zahlen

Donnerstag, 17. Dezember 2009 15:08

Der Umsatz der ersten neun Monate des aktuellen Geschäftsjahres summierte sich auf 28,47 Mio. Dollar (2008: 39,53 Mio. Dollar). Davon entfielen 17,86 Mio. Dollar auf mobile Mehrwertdienste, weitere 10,60 Mio. Dollar wurden im Bereich Recorded Music erzielt. In den ersten drei Quartalen 2008 hatte Hurray! durch mobile Services noch 39,53 Mio. Dollar umgesetzt, der sonstige Umsatzanteil lag bei 8,31 Mio. Dollar. Es wurde ein Bruttogewinn von 5,44 Mio. Dollar erwirtschaftet (Vorjahr: 13,66 Mio. Dollar). Das operative Ergebnis notierte bei minus 21,63 Mio. Dollar nach minus 2,99 Mio. Dollar in 2008. Nachsteuerlich kam so ein Ergebnis von minus 21,50 Mio. Dollar zusammen, in den ersten neun Monaten des Vorjahres waren es minus 2,87 Mio. Dollar.

Haibin Qu, CEO von Hurray!, bezeichnete das nun beendete dritte Quartal als “herausfordernd“ für das Unternehmen. Dennoch gehe man nun davon aus, einen Wendepunkt erreicht zu haben. Dies lasse sich unter anderem auch an dem nachsteuerlichen Ergebnis des dritten Quartals ablesen. Künftig sollen neue Inhalte und Services Umsatz und Ergebnis weiter positiv beeinflussen. Allerdings kann Hurray! wie auch andere Anbieter von mobilen Mehrwertdiensten nicht vollkommen unbeschwert in die Zukunft blicken. Ein neues chinesisches Gesetz aus dem November 2009 soll die Verbreitung von pornographischen Inhalten über mobile Mehrwertdienste bekämpfen. Als Folge froren verschiedene Netzbetreiber vorerst sämtliche Zahlungen an Anbieter ein, unabhängig davon, ob diese Tatsache illegale Inhalte offerieren oder nicht. Wettbewerber KongZhong hatte als Folge aus dieser Gesetzeslage unlängst die Prognose für das vierte Quartal 2009 nach unten korrigiert. (kat/rem)

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