Globalfoundries will durchstarten - Dresden soll helfen

Chip-Auftragsproduktion

Dienstag, 19. Juni 2012 10:34

Rutger Wijburg, seit September 2011 Vizepräsident von Globalfoundries und Leiter des Dresdner Werks, sieht in Dresden die „Lokomotive“ des Unternehmens. In Dresden setzt man auf die 28-Nanometer-Technologie, die vor allem bei Smartphones und Tablet-PCs zum Einsatz kommt. Die solle laut Wijburg in den nächsten 15 Jahren so bleiben. Für 2012 rechne er mit schwarzen Zahlen. Gleichzeitig wolle man den Abstand zum Marktführer TSMC verringern. TSCM ist derzeit fast viermal so groß. Laut Analysten sollen die Umsätze der Fertigungsanlagen (Foundries) dieses Jahr weltweit um zwölf Prozent steigen, womit die Auftragsfertiger etwa dreimal so stark zulegen würden, wie die Halbleiterindustrie insgesamt.

Nachdem im März dieses Jahres AMD seine restliche Beteiligung von 8,8 Prozent an Globalfoundries verkauft hatte, gehört das Unternehmen nun zu 100 Prozent der Advanced Technology Company (Atic) aus Abu Dhabi. Die Araber führen weitere Werke in Singapur und in den USA. Im vierten Quartal 2011 gab Globalfoundries bekannt, in 2012 mehr als drei Mrd. Dollar ausgeben zu wollen, um die Fertigungsanlagen in Singapur, Deutschland und New York weiter auszubauen. Sowohl Globalfoundries als auch die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) (WKN: 90980) wurden im April 2012 als Interessenten für die 12-Zoll Wafer Fabrik von ProMOS Technologie gehandelt. (lim/rem)  

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