Gerangel um Aixtron: Nationale Sicherheitsbedenken - US-Präsident Barack Obama könnte Übernahme durch chinesischen Investor verhindern

Halbleiterausrüstung

Freitag, 2. Dezember 2016 12:50
Aixtron BM Pro System

Bedenken der Bundesregierung und der Vereinigten Staaten

WASHINGTON/HERZOGENRATH (IT-Times) - Bis zum frühen Samstagmorgen kann US-Präsident Barack Obama die Übernahme des deutschen High-Tech-Maschinenbauers Aixtron S.E. blockieren.

US-Präsident Barack Obama kann sein Veto bei der geplanten Akquisition des deutschen Maschinebauunternehmens durch chinesische Unternehmen einlegen.

Wie geht das? Die US-Regierung hat ein Mitspracherecht, weil das deutsche Technologieunternehmen Aixtron S.E. auch eine Niederlassung mit rund 100 Mitarbeitern in Kalifornien betreibt.

Das Konsortium Grand Chip Investment (GCI), hinter dem staatlich gesteuerte Investmentfonds in China stecken, hatte im Mai 2016 ein Kaufangebot für den deutschen Maschinebauer für sechs Euro pro Aktie hingelegt.

Die Befürchtung eines Abflusses von strategisch wichtigem Know-how überwiegt wohl. Technologien von Aixtron könnten auch für militärische Zwecke eingesetzt werden.  

Meldung gespeichert unter: Mergers & Acquisitions (M&A), Aixtron, Halbleiter

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