Geely könnte dank Volvo dem Rivalen BYD in Westeuropa mit eigener Produktion zuvorkommen

Automobilmarkt Europa

Freitag, 26. Januar 2018 14:06
Geely Automobile Unternehmenslogo

BEIJING (IT-Times) - Der chinesische Elektrofahrzeug- und Batterie-Hersteller BYD Company Ltd. bekommt von allen Seiten den Wettbewerbsdruck im Automobil-Sektor zu spüren.

Und das nicht nur von Global Playern wie BMW, Daimler, Ford, GM, Toyota und VW. Auch im Heimatland China ist der Wettbewerb für die BYD Company nicht zu unterschätzen.

BAIC

, Kooperationspartner von Daimler, will gerade seine Elektroauto-Tochtergesellschaft an die Börse bringen. Auch der Automobil-Hersteller Zhejiang Geely Holding Group Co. des chinesischen Milliardärs Li Shufu will ein Stück vom Kuchen.

Geely Automobile

ist in den letzten sieben Jahren stark modernisiert und aufgerüstet worden. Dann gibt es auch noch JAC, Kooperationspartner der Volkswagen AG, und viele neue Startups.

Schützenhilfe könnte Geely nun vom schwedischen Automobil-Hersteller Volvo Car Group bekommen, der von Li Shufu im Jahr 2010 von der Ford Motor Co. gekauft wurde.

Geely hat vor rund zwei Monaten unter der Marke Lynk & Co bereits einen kompakten SUV in China auf den Markt gebracht, der rund 25.000 US-Dollar in der Basisversion kostet.

Volvo Car betreibt eine eigene Produktionsstätte im belgischen Gent, die nun Geely bzw. Lynk angeboten werden könnte, wenn die Chinesen nach Europa expandieren wollen, sagte Hakan Samuelsson, Chief Executive Officer von Volvo Cars, in einem Interview in Hongkong, berichtet der US-Nachrichtendienst Bloomberg.

Dabei geht es wohl auch um Prestige. “Made in Europe’” kling besser als “made in China”. Chinesische Automobil-Produzenten wie BAIC, BYD, JAC und Geely können sich auf Dauer nicht den europäischen Markt entgehen lassen, wollen sie zu Global Playern werden.

Meldung gespeichert unter: BYD Company, Geely, Hintergrundberichte, E-Mobility

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