EBITDA: Wie läuft das operative Geschäft Ihrer Company eigentlich? - Mit dieser betriebswirtschaftlichen Kennzahl wissen Sie vielleicht mehr

Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Das EBITDA wird oftmals bei börsennotierten Gesellschaften als Messgröße für wirtschaftlichen Erfolg und Profitabilität herangezogen - aber Vorsicht!

Business - Umsatzrentabilität - Unternehmen - Rendite - Kalkulieren - Taschenrechner

Begriff und Bedeutung

EBITDA

ist die englische Abkürzung für Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization. Die Kennzahl beschreibt also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern sowie Zu- und Abschreibungen.

Bei den Zinsen kann es sich sowohl um Zinseinnahmen (z.B. aus Finanzanlagen) als auch um Zinsausgaben (z.B. zu zahlende Kreditzinsen) handeln. Auch die Position Steuern kann positiv (z.B. Steuerrückerstattungen) wie auch negativ (z.B. zu zahlende Ertragssteuern) sein.

Der Begriff Depreciation steht indes für Abschreibungen auf Sachanlagen (z.B. Maschinen), während sich Amortization auf Abschreibungen für immaterielle Wirtschaftsgüter wie zum Beispiel dem Goodwill (Firmenwert) oder Patente und andere Rechte eines Unternehmens bezieht.

Abschreibungen müssen durchgeführt werden, da das Anlagevermögen eines Unternehmens im Laufe der Zeit an Wert verliert und irgendwann ersetzt werden muss.

Hierbei werden sogenannte „Stille Reserven“ gebildet“, da Abschreibungen zwar das Unternehmensergebnis als Aufwandsposition  mindern, aber nicht zum Abfluss von Liquidität führen. Diese angesammelten „Reserven“ sollen dazu dienen, notwendige Ersatzinvestitionen für z.B. Beispiel Computer zu finanzieren.

In der Praxis wird oftmals auch ein bereinigtes EBITDA (Englisch: adjusted EBITDA) verwendet. Hierbei ist das Ergebnis um einmalige Sondereffekte wie Kauf und Verkauf von Beteiligungen oder Geschäftsbereichen korrigiert.

Ziel dieser „um Sonderpositionen bereinigten“ Kennziffer ist die Herbeiführung einer Vergleichbarkeit von Zahlen über bestimmte Zeiträume wie Quartals- und Jahresergebnis.

Die EBITDA-Marge errechnet sich, indem man das EBITDA in das Verhältnis zum Umsatz setzt, also das EBITDA durch den Umsatz teilt.

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EBITDA-Berechnung

Jahresüberschuss (Ergebnis nach Steuern)

+ Steueraufwand

- Steuerertrag

= Ergebnis vor Steuern (EBT)

+ Zinsaufwand

- Zinsertrag

= Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) = Operatives Ergebnis

+ Abschreibungen auf das Anlagevermögen

- Zuschreibungen zum Anlagevermögen

Meldung gespeichert unter: Tipps & Trends

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