Drei Unternehmen liegen mit OSS ganz weit vorn

Freitag, 6. Februar 2009 16:49
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(IT-TIMES) - In Zeiten, in denen Unternehmen sparen und Investitionen zeitlich nach hinten verschieben, sind Lösungen gefragt, die Unternehmen bei der Senkung von Kosten unterstützen. In Sachen IT ist hier vor allem im Bereich Open Source Software Bewegung rein gekommen. Erst in der letzten Woche ging der Kongress "Open Source Meets Business" in Nürnberg zu Ende, der sich genau mit diesem Thema beschäftigte.

Ein Kongress, der etwas auf sich hält, hat natürlich eine eigene Preisverleihung. So  wurde auch in Nürnberg der Open Source Business Award 2009 verliehen. Prämiert werden nach Aussage der Veranstalter "Innovative Ideen mit durchdachten Konzepten und schlüssigen Businessplänen". Insgesamt 16 Unternehmen bewarben sich mit ihren OSS-Lösungen, um ein Stück vom 75.000 Euro Preisgeld-Kuchen abzubekommen. Dreien gelang dieses letztlich.

Den ersten Platz teilen sich gleich zwei Anbieter von OSS-Lösungen. Das ist zum einen die Oxid eSales AG mit einer OSS-E-Commerce-Software. Zum anderen ist es das Unternehmen Sopera mit einer Plattform für Service-orientierte Architekturen (SOA). Auf Platz drei rangiert die Firma Snowflake mit einer online-basierten Projektverwaltung. Die Auszeichnungen sind Grund genug, sich die drei Unternehmen und ihre Produkte einmal näher anzuschauen.

Oxid eSales – Profitieren von der Community

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Oxid eSales

bietet mit dem eShop eine modulare und skalierbare Online-Shopping Software an. Seit November 2008 verfolgt das Unternehmen eine Commercial Open Source Strategie. Hierbei setzt das Unternehmen bewusst auf die Vorteiler einer  engen Partnerschaft mit den Entwicklern, die im OSS-Jargon gerne „Community“ genannt wird. Das Unternehmen berichtet davon, dass es von erhöhter Entwicklungsgeschwindigkeit und Qualität ihrer Produkte und Services profitiert, die letztlich den Kunden zugute kommen können. Oxid eSales hat sich seit der Gründung im Jahr 2003 zu einem führenden Hersteller von E-Commerce-Lösungen mit derzeit rund 50 Mitarbeitern entwickelt. Die nun ausgezeichnete Online-Shopping-Software Oxid eShop wird von über 2.000 Unternehmen genutzt, darunter so bekannte Marken wie SAT.1, Premiere, Tele5, CALIDA Bodywear, Carlo Colucci, Märklin-Eisenbahnen, die Semperoper Dresden und die Popgruppe Tokio Hotel.

Die Kaufversion der Software wird von über 200 Partnern vertrieben, darunter sind mehr als 50 zertifizierte Integrations- und Lösungspartner. Zudem wird das Projektgeschäft zur Umsetzung der E-Commerce-Lösungen komplett über die zertifizierten OXID Partner abgewickelt.

Sopera: Auf den Spuren der Deutschen Post

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Sopera

unterstützt Unternehmen bei der Realisierung Service-orientierter Architekturen (SOA). Dabei basiert Sopera auf der SOA-Plattform der Deutschen Post, die schon vor rund sieben Jahren entwickelt wurde und seither auch in Betrieb ist. Es handelt sich hierbei um ein quelloffenes, modulares, standardbasiertes SOA-Framework. Quelloffenheit ist eine der Voraussetzungen, damit Software auch als OSS gilt. Unabhängig von der Deutschen Post, bietet die Sopera GmbH die Implementierung, Beratung sowie den gesamten Support und die Betreuung der Software an. Damit setzt das Unternehmen darauf, dass ihre Software zwar kostenlos genutzt werden kann. Den Support rund um die Software lässt sie sich jedoch bezahlen. Das Unternehmen selbst deutet die Auszeichnung nun als Bestätigung, mit diesem Vorgehen auch über die richtigen Konzepte zu verfügen, um das Software-Angebot am Markt zu platzieren.

Der dritte Platz – derzeit nur als Beta-Version

Meldung gespeichert unter: Open Source Software, Mozilla, National, Software, Special am Freitag

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