Digitale Ostern in der Corona-Krise

Ostern 2020

Mittwoch, 8. April 2020 12:13
BITKOM

Vom Gottesdienst via Web über virtuelle Familientreffen bis zum digitalen Konzertbesuch

Bitkom veröffentlicht Übersicht mit Digital-Angeboten fürs Osterfest

Berlin, 8. April 2020

Die kommenden Osterfeiertage werden für die meisten Menschen völlig anders ablaufen als sonst. Keine Urlaubsreise, kein Familientreffen in großer Runde, kein Kirchgang und kein Osterfeuer und für viele auch kein Ausflug ins Grüne. Stattdessen heißt es: zu Hause bleiben mit den Kindern.

„In diesem Jahr heißt es nicht nur Frohe Ostern, es heißt auch Digitale Ostern“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Digitalverbands Bitkom, Dr. Bernhard Rohleder. Bitkom hat eine Übersicht über eine Reihe von digitalen Angeboten für die Osterfeiertage zusammengestellt.

Online-Gottesdienstbesuche
An den Oster-Feiertagen sind die Kirchen gewöhnlich voller als sonst – doch in diesem Jahr bleiben wegen Corona die Türen geschlossen. Dafür übertragen eine Vielzahl von Gemeinden den Gottesdienst als Stream im Internet. Auch im Fernsehen und im Radio finden Übertragungen statt. Das ersetzt für viele Gläubige zwar nicht den Kirchgang, bietet aber gleichzeitig die Chance, auch einmal eine Messe in einer Kirche in München, Köln oder Leipzig zu besuchen.

Katholiken finden eine Übersicht von Angeboten unter fernsehen.katholisch.de/fernsehgottesdienste/kar-und-ostertage-2020. Allerdings kann es sich lohnen, auf der Internetseite des eigenen Bistums noch einmal nachzuschauen, denn dort gibt es teilweise weitere Streaming-Angebote.

Protestanten finden bei der EKD unter www.ekd.de/gottesdienste-im-livestream-und-rundfunkangebote-54272.htm eine Übersicht über TV- und Radiogottesdienste. Streaming-Angebote muss man sich auf den Webseiten der einzelnen Landeskirchen heraussuchen. So bietet etwa die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Lausitz unter www.ekbo.de/livestream ebenso eine solche Übersicht wie die Evangelische Kirche im Rheinland unter www.ekir.de/www/service/gottesdienste-digital-32212.php

Das virtuelle Familientreffen
Für viele fällt in diesem Jahr das Familientreffen bei Eltern und Großeltern zu Ostern aus. Doch man kann auch virtuell zusammen Kaffeetrinken. Wenn man sich für einen bestimmten Zeitpunkt verabredet und dann alle über Videotelefonie zusammenbringt. Dazu kann man weit verbreitete Apps wie FaceTime (wenn alle Teilnehmer ein iPhone zur Hand haben) oder Duo (wenn alle Android von Google nutzen) einsetzen - oder aber auch Programme, die auf allen Plattformen laufen wie Skype. Wem die Bildschirme von Handys, Tablets oder PCs für diesen Zweck zu klein sind, der kann auch sein Smart-TV nutzen, um die anderen zu sehen und zu hören. Alle Dienste unterstützen Videoanrufe mit einer zweistelligen Zahl von Teilnehmern, was für die meisten Familienfeiern genügen dürfte.

Natürlich kann man auch zu einer Videokonferenz einladen, zu der sich dann jeder Teilnehmer selbst einwählt. Es gibt eine Vielzahl von Anbietern wie Zoom, Cisco Webex oder meet.jit.si (hier muss man sich nicht registrieren), mit denen man sehr einfach und für Privatverbraucher kostenlos eine „virtuelle Familienfeier“ durchführen kann. Einer organisiert die Konferenz und sendet dann einen Link mit der Uhrzeit, wann es losgeht, an alle Teilnehmer.

Meldung gespeichert unter: Virtualisierung, Digitalisierung, BITKOM, Marktdaten und Prognosen, Telekommunikation, Internet, Verbände

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