BYD, BAIC, Geely und Co.: China kappt das Beteiligungs-Limit für ausländische Automobilhersteller - das sind die Konsequenzen

Automobilmarkt China

Mittwoch, 18. April 2018 17:56

BEIJING (IT-Times) - Offenbar hat der Druck von US-Präsident Donald Trump durch die Androhung von Importzöllen auf chinesische Waren doch etwas Wirkung in Beijing gezeigt.

China Flagge

Automobil-Hersteller wie Tesla, GM und Ford können bald eigene Fabriken in China betreiben. Das seit 1994 bestehende Limit einer 50 Prozent-Beteiligung bei Gemeinschaftsunternehmen, die sogenannte “50:50 Rule”, ist bald Geschichte, so die National Development and Reform Commission.

Der chinesische President Xi Jinping hatte vor gut einer Woche angekündigt, Investitionen von ausländischen Unternehmen in China zu erleichtern. Dazu sollte die Höchstbeteiligungsgrenze von 50 Prozent bei zukünftigen Joint Ventures gelockert werden.

Nun wurde es konkreter: China schafft das Beteiligungs-Limit bei Gemeinschaftsunternehmen ganz ab. Unternehmen wie Tesla Inc. dürften davon sehr profitieren, denn die US-Amerikaner haben noch keine Produktion in China.

Das Limit bestand seit rund 24 Jahren. Automobilhersteller wie General Motors, Fiat Chrysler Automobiles, Ford Motor und Toyota Motor sowie BMW, Daimler und VW profieren ebenfalls von der Lockerung der Rahmenbedingungen.

Damit kann zugleich auch der Marktanteil auf dem wichtigsten Automobilmarkt der Welt bei ausländischen Automobil-Produzenten erhöht werden.

Das Limit für Elektroautos soll noch in diesem Jahr aufgehoben werden. Für kommerzielle Fahrzeuge gilt dies im Jahr 2020, bei PKWs soll 2022 die Grenze fallen.

Meldung gespeichert unter: Bayerische Motoren Werke (BMW), Tesla, Volkswagen (VW) AG, Fiat Chrysler Automobiles, Daimler, Elektroauto, Toyota Motor, Elektromobilität, Tesla Model 3, General Motors (GM), Ford Motor Co., BAIC, Geely, Great Wall Motors, BYD, E-Mobility

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