BMW: Umsatz geht zurück, Gewinn bricht wegen 1,4 Mrd. Rückstellung ein

Automobilhersteller Deutschland

Dienstag, 7. Mai 2019 08:32

MÜNCHEN (IT-Times) - Der deutsche Automobilkonzern Bayerische Motoren Werke (BMW) AG hat heute seine Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2019 bekannt gegeben. Der Umsatz ging erneut leicht zurück.

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Die Auslieferungen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce wuchsen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019 insgesamt um 0,1 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 605.333 Fahrzeuge.

Davon entfielen 519.307 Automobile auf die Marke BMW (plus 0,4 Prozent) und 84.820 auf die Marke Mini (minus 1,8 Prozent). Der Absatz der Luxus-Marke Rolls-Royce Motor Cars stieg zum Vorjahr um 49,4 Prozent auf 1.206 Automobile.

Die Auslieferungen im Segment Motorräder erhöhten sich indes gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei BMW um 7,7 Prozent auf 38.606 Einheiten im gleichen Zeitraum.

Der Konzernumsatz fiel unterdessen insgesamt bei der BMW Group im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019 um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 22,46 Mrd. Euro.

Die BMW Group wies eine EBIT-Marge im Segment Automobile von minus 1,6 Prozent aus (Vorjahr: plus 9,7 Prozent). Der angestrebte langfristige Renditekorridor liegt bei den Münchenern in der Spanne von acht bis zehn Prozent.

Für eine zusätzliche Belastung des EBITs sorgte eine Rückstellung in Höhe von rund 1,4 Mrd. Euro im Zusammenhang mit dem laufenden Kartellverfahren der EU-Kommission wegen des Verdachtes unerlaubter Kartellabsprachen.

Übrig blieb im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019 bei der BMW Group ein Konzern-Überschuss von knapp 0,59 Mrd. Euro, ein Minus von 74,2 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie lag damit bei 0,85 Euro (Vorjahr: 3,44 Euro).

„Der neue Bestwert beim Absatz im ersten Quartal unterstreicht, dass wir die richtigen Produkte auf der Straße haben, um unsere Kunden zu begeistern und neue zu gewinnen. Wir liegen operativ auf Kurs und rechnen insbesondere in der zweiten Jahreshälfte mit Rückenwind dank steigender Verfügbarkeit zahlreicher neuer Modelle. Gleichzeitig spüren wir die Vielzahl an Belastungen, die auf die gesamte Automobilbranche wirken. Dazu kommt die jüngst erforderlich gewordene Rückstellung im Zusammenhang mit dem laufenden Verfahren der EU-Kommission“, sagt Harald Krüger, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG.

Meldung gespeichert unter: Quartalszahlen, Elektroauto, Elektromobilität, Ausblick (Prognose), BMW - Mini, Rolls-Royce, Bayerische Motoren Werke (BMW), E-Mobility

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