Bitkom fordert europäische Lösung bei Sicherheitsanforderungen an 5G-Netzausrüster

5G - Mobilfunkstandard

Dienstag, 9. April 2019 12:39
BITKOM

Berg: „Deutschlands Netze müssen so sicher wie möglich sein“

Berlin, 9. April 2019 

In der Diskussion um Sicherheitsanforderungen an Mobilfunknetzausrüster stellt sich der Digitalverband Bitkom gegen nationale Alleingänge. Jegliche Regulierung von Anbietern von Netztechnologie sollte aus Bitkom-Sicht vielmehr EU-weit einheitlich sein. „Ein regulatorischer Flickenteppich würde den 5G-Aufbau verzögern und ein nationaler Alleingang würde Deutschland zurückwerfen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Derzeit plant die Bundesnetzagentur, den Katalog an Sicherheitsanforderungen für Telekommunikationsnetze zu erweitern.

Berg: „Wir begrüßen, dass kritische Kernkomponenten nur eingesetzt werden dürfen, wenn sie von einer anerkannten Prüfstelle getestet und vom Bundesamt für Sicherheit in der IT zertifiziert wurden. Damit das in der Praxis aber auch funktioniert, müssen die bislang formulierten Eckpunkte der Bundesnetzagentur umgehend präzisiert werden.“

Meldung gespeichert unter: Bundesnetzagentur, Europäische Union (EU), Mobile, Cybersecurity, 5G, Mobilfunknetzbetreiber (Mobile Carrier), Telekommunikationsnetzbetreiber (Carrier), BITKOM, Marktdaten und Prognosen, Telekommunikation, IT-Services, Regulierer, Verbände

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