BEA Systmes in schwierigen Fahrwassern

Donnerstag, 24. Mai 2007 12:41

Auch Sun Microsystems will mit seinen Application Servern und der Entwicklungsumgebung Forte an dem Wachstum in diesem Segment teilhaben. Daneben ist auch der Softwareriese Microsoft mit seiner .Net-Strategie in diesem Bereich vertreten. Ferner gilt der Datenbankspezialist Oracle mit seiner Anwendung JDeveloper als direkter Konkurrent zu BEA Systems. Mit dem Open-Source System JBoss ist ebenfalls ein kostengünstiges Produkt am Markt, dass in Konkurrenz zu BEAs WebLogic-Plattform steht. JBoss wurde inzwischen von Red Hat übernommen.

Die Marktforscher aus dem Hause IDC erwarten, dass der Markt für Application-Server im Jahr 2007 ein Marktvolumen von 2,5 Mrd. Dollar erreichen und damit jährlich um durchschnittlich drei Prozent wachsen wird. Der Markt für Enterprise-Portals soll auf 1,7 Mrd. Dollar und damit um rund 20,7 Prozent jährlich zulegen.

Ausblick

Für das laufende zweite Quartal stellt BEA einen Umsatz zwischen 353 und 367 Mio. Dollar in Aussicht. Analysten erwarten diesbezüglich Einnahmen von 362,6 Mio. Dollar sowie einen Nettogewinn von 13 US-Cent je Aktie.

Für das laufende Fiskaljahr 2008, welches im Januar endet, wird mit Einnahmen von 1,5 Mrd. Dollar sowie mit einem Nettogewinn von 57 US-Cent je Aktie kalkuliert. Im nachfolgenden Fiskaljahr 2009 sollen die Erlöse dann auf 1,64 Mrd. Dollar und der Nettogewinn auf 64 US-Cent je Aktie steigen, wenn es nach den Prognosen der Analysten geht.

Bewertung

Zuletzt wurden BEA-Anteile weiter freundlich bei 12,2 Dollar gehandelt, womit sich damit ein Börsenwert von 4,8 Mrd. Dollar für den führenden Server-Softwarespezialisten ergibt. Auf Basis aktueller Gewinnschätzungen für das laufende Fiskaljahr 2008 ergibt sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 21, welches im nachfolgenden Fiskaljahr 2009 auf 19 sinken würde. Insgesamt wird BEA mit dem 3,2fachen des zu erwartenden Umsatzes für das laufende Fiskaljahr bewertet.

Die Analysten des Hauses Credit Suisse stehen BEA-Anteilen weiter abwartend gegenüber und bekräftigen nochmals ihre Einschätzung „neutral“. Als Kursziel nennen die Analysten 14 US-Dollar.

Eine ähnliche Einstellung vertritt man im Hause Robert W Baird. Die Analysten bekräftigen nochmals ihre „neutrale“ Bewertung für die Titel und heben ihr Kursziel leicht auf 12 Dollar an. Die Zahlen für das erste Quartal seien im Rahmen der Erwartungen gelegen, heißt es. Das Lizenzgeschäft rund um das WebLogic- und Tuxdeo-Geschäft habe sich aber im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent rückläufig entwickelt, monieren die Analysten. Dagegen sei das Geschäft in China weiter robust, so dass die Analysten ihre Gewinnschätzungen für das laufende Fiskaljahr leicht auf 0,54 Dollar je Aktie anheben.

Auch bei den Experten des Hauses JMP Securities heißt es weiterhin „market perform“. Die Analysten nehmen ihre Gewinnschätzungen leicht zurück, gehen aber davon aus, dass sich das Geschäft in Nordamerika wieder erholen könnte.

Im Hause Goldman Sachs bezeichnete man das jüngste Quartal als „enttäuschend“. Analystin Sarah Friar sieht aufgrund der breiten Kundenbasis, der vorhandenen Technologie-Assets und dem starken Wachstum im Servicebereich BEA System als möglichen Übernahmekandidaten. Als Kursziel nennt die Analystin einen Wert von 13 Dollar.

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