Axel Springer: KKR will 63 Euro je Aktie zahlen - Unternehmenswert bei 6,8 Mrd. Euro

Internet- und Medienkonzerne

Mittwoch, 12. Juni 2019 08:58

Der Capex für das Geschäftsjahr 2019 soll bei Axel Springer indes unverändert bleiben. Mit der Übernahme-Transaktion wird Axel Springer mit rund 6,8 Mrd. Euro bewertet (Equity Value).

Alt-Aktionärin Friede Springer hält über die Axel Springer Gesellschaft für Publizistik GmbH & Co. weiterhin 42,6 Prozent der Anteile am Unternehmen, der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner besitzt 2,8 Prozent der Anteile.

"Der Vorstand begrüßt eine mögliche Partnerschaft mit KKR, da sie für das Unternehmen eine hervorragende strategische Perspektive eröffnet. Unsere Wachstumspläne werden in den nächsten Jahren erhebliche Investitionen in Mitarbeiter, Produkte, Technologie und Marken erfordern. Durch die strategische Partnerschaft mit KKR könnten wir erhebliche Wachstumschancen ergreifen, da wir uns zusätzliche finanzielle Ressourcen erschließen und uns zugleich von der reinen Fokussierung auf kurzfristige Finanzziele lösen. KKR ist ein langfristig orientierter Partner, der unser Engagement für unabhängigen Journalismus und unsere Unternehmensbestimmung, zu freien Entscheidungen beizutragen, respektiert und mitträgt", erklärte Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer.

Finanzberater für Axel Springer waren Allen & Company LLC sowie Goldman Sachs. Die Angebotsunterlage sowie weitere Informationen sollen auf der Website www.traviata-angebot.de veröffentlicht werden.

Axel Springer - Ausblick

Die ursprüngliche Prognose wurde teilweise nach unten korrigiert. Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet die Axel Springer S.E. nunmehr einen Umsatzrückgang „im niedrigen einstelligen Prozentbereich“.

Das bereinigte EBITDA soll um einen „mittleren einstelligen Prozentbereich“ rückläufig sein. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll indes im „mittleren einstelligen Prozentbereich“ zurückgehen.

Die Sparte Classifieds Media soll den Umsatz im Geschäftsjahr 2019 um einen „niedrigen einstelligen Prozentbereich“ steigern oder zumindest auf Vorjahresniveau halten. Hingegen soll der Umsatz im Segment News Media um einen „niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich“ zurückgehen.

Der Umsatz im Segment Marketing Media soll dagegen wegen des Verkaufs von aufeminin S.A. in Frankreich „im niedrigen einstelligen Prozentbereich“ rückläufig sein.

Das bereinigte EBITDA des Konzerns soll im Geschäftsjahr 2020 „deutlich unter dem Niveau von 2019 bleiben“. (lim/rem)

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