Axel Springer: KKR will 63 Euro je Aktie zahlen - Unternehmenswert bei 6,8 Mrd. Euro

Internet- und Medienkonzerne

Mittwoch, 12. Juni 2019 08:58
Axel Springer Berlin Zentrale

BERLIN (IT-Times) - Das deutsche Medienhaus Axel Springer hat von der Beteiligungsgesellschaft KKR ein öffentliches Übernahmeangebot für die Aktionäre erhalten.

KKR - Übernahmeangebot

Kohlberg Kravis Roberts (KKR) kündigt ein freiwilliges Übernahmeangebot für den Medienkonzern Axel Springer S.E. an. Basis ist eine mit der Axel Springer S.E. abgeschlossene Investorenvereinbarung.

Im Vorfeld hatte der Vorstand von Axel Springer verschiedene Optionen geprüft, darunter die Suche nach einem verlässlichen und engagierten Investor sowie strategischen Partner, der die Aktionäre auszahlen kann.

Die Gespräche wurden mit einer Holdinggesellschaft, die durch von Kohlberg Kravis Roberts & Co L.P. (KKR) beratene Fonds gehalten wird, sowie Beteiligungsgesellschaften von Frau Dr. h.c. Friede Springer und dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Dr. Mathias Döpfner geführt.

Hinter KKR steckt als Axel Springer-Investor das Unternehmen Traviata II S.à r.l., eine Holdinggesellschaft im Besitz von Fonds, die von der Beteiligungsgesellschaft KKR gehalten werden.

Die Traviata II S.à. r.l. wurde am 31. Mai 2019 als private Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet und hat ihren Unternehmenssitz in Luxemburg. Die Geschäftsführung besteht aus Wolfgang Zettel, Stefan Lambert, Franziska Kayser und Christian Ollig.

Axel Springer hat sich zum Ziel gesetzt, ein weltweit führender Anbieter von digitalem Journalismus und digitalen Rubriken-Angeboten zu werden. KKR besitzt bereits Erfahrungen in den Bereichen Digital und Medien.

KKR will sich demnach strategisch an der Axel Springer S.E. beteiligen. Dazu soll ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für alle ausstehenden Aktien der Axel Springer S.E. zu einem Preis von 63 Euro je Aktie in bar abgegeben werden.

Vorstand und der Aufsichtsrat der Axel Springer S.E. haben dem Angebot bereits zugestimmt, das rund 31,5 Prozent über dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Axel Springer Aktie der vergangenen drei Monate vor Bekanntwerden der Übernahme entspricht, der bei 47,93 Euro liegt.

Die Mindestannahmequote für das Übernahmeangebot beträgt 20 Prozent, das Angebot steht aber noch unter dem Vorbehalt fusionskontrollrechtlicher und sonstiger regulatorischen Genehmigungen.

Darüber hinaus haben Dr. h.c. Friede Springer und Dr. Mathias Döpfner eine Aktionärsvereinbarung getroffen, die vorsieht, dass beide das KKR-Angebot nicht annehmen und weiterhin über ihre Beteiligungsgesellschaften Aktionäre bleiben.

Meldung gespeichert unter: Online-Werbung, E-Commerce, Mergers & Acquisitions (M&A), TV Werbung, KKR (Kohlberg Kravis Roberts), Axel Springer, Hintergrundberichte, Internet, Medien

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