Audi: Nach Hausdurchsuchung und Festnahme von Chef Stadler beginnt morgen die Vernehmung in Untersuchungshaft

Dieselabgas-Skandal

Dienstag, 19. Juni 2018 16:39

Stadler wurde 1997 Leiter des Generalsekretariats beim Vorstandsvorsitzenden des Volkswagen-Konzerns und von Januar 2002 an zusätzlich auch Leiter der Konzern-Produktplanung.

Seit dem 1. Januar 2003 ist Rupert Stadler zudem Mitglied des Vorstandes der Audi AG. Seit April 2003 verantwortet der gebürtige Bayer den Geschäftsbereich Finanz und Organisation.

Es folgte im Januar 2007 die Position als Vorsitzender des Vorstands der Audi AG, zum 1. Januar 2010 wurde Stadler zudem in den Vorstand der Volkswagen AG berufen.

Die VW AG wird von Herbert Diess geleitet, nachdem wegen des Dieselskandals schon Martin Winterkorn gehen musste.

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt nun in dem Fall Stadler. Vorgeworfen wird Stadler Betrug im Dieselskandal sowie eine geplante Beeinflussung von Mit-Beschuldigten und Zeugen.

Auch ein anderes Vorstandsmitglied der Audi AG sei in den Fokus der Staatsanwaltschaft gerückt. Zudem befindet sich ein ehemaliger Porsche-Entwicklungsvorstand in Untersuchungshaft, der zuvor Motoren für Audi entwickelt hatte.

Die Audi-Zentrale in Ingolstadt sowie auch das Werk in Neckarsulm wurden bereits im März 2017 und im Februar 2018 durchsucht. Gleich mehrere Audi-Vorstände mussten gehen. Es geht um den Einsatz von illegaler Software zur Manipulation von Abgaswerten.

Die Audi-Gruppe konnte zuletzt ihren Konzernumsatz weiter deutlich steigern. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2018 soll indes nur noch leicht zulegen. (lim/rem)

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Meldung gespeichert unter: Volkswagen (VW) AG, Vorstand, Abgas-Skandal, Porsche, Audi, E-Mobility

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