Atos: Akquisition von Gemalto gescheitert, Luft-und Raumfahrtkonzern Thales schlägt beim Sim-Karten Spezialisten zu

SIM-Karten

Montag, 18. Dezember 2017 22:00
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BEZONS (IT-Times) - Der französische IT-Dienstleister Atos S.E. zieht bei den Übernahmeverhandlungen um das Unternehmen Gemalto N.V., einen Anbieter Chipkarten, den Kürzeren.

Der französische IT-Dienstleister Atos S.E. wollte den Chipkartenhersteller Gemalto für rund 4,3 Mrd. Euro oder 46 Euro je Aktie übernehmen. Gemalto entwickelt und produziert SIM-Karten sowie NFC-Technologie für Smartphones.

Das Angebot von Atos wurde vom Board von Gemalto in der vergangenen Woche mit dem Hinweis einer „signifikanten Unterbewertung“ des Unternehmens zurückgewiesen.

Nun kommt der französische Luftfahrt- und Raumfahrt sowie Verteidigungskonzern Thales zum Zug, Atos wirft das Handtuch. Thales bietet für Gemalto 4,8 Mrd. US-Dollar oder 51 Euro je Aktie bzw. rund 5,6 Mrd. Euro (inkl. Verbindlichkeiten in Höhe von rund 800 Mio. Euro).

Die neue Digital Security Unit von Thales und Gemalto soll 2021 Synergieefekte von 100 Mio. bis 150 Mio. Euro erzielen. Die Transaktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2018 abgeschlossen werden.

Meldung gespeichert unter: Atos, Thales, Hardware, Software

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