Apple verklagt Qualcomm wegen Lizenzpraktiken und fordert 1 Mrd. Dollar Schadensersatz

Mobilfunkchip-Patente: Qualcomm erneut wegen Lizenzpraktiken am Pranger

Montag, 23. Januar 2017 08:10
Apple Investor

SAN DIEGO (IT-Times) - Der iPhone-Hersteller Apple hat den weltgrößten Mobile-Chiphersteller Qualcomm verklagt und wirft dem Unternehmen vor, zu hohe Lizenzgebühren für seine Technologien verlangt zu haben. Apple fordert nun Schadensersatz in Höhe von 1,0 Mrd. Dollar.

Qualcomm ist ein wichtiger Zulieferer von Apple und auch Samsung Electronics. Der amerikanische Chip-Hersteller liefert unter anderem Modem-Chips, welche die Verbindung zwischen dem Mobiltelefon und dem Mobilfunknetz herstellen.

Apple und Samsung zeichnen zusammen für etwa 40 Prozent des Qualcomm-Gesamtumsatzes von 23,5 Mrd. Dollar verantwortlich, so das US-Wirtschaftsmagazin Fortune.

Apple wirft Qualcomm nunmehr vor, seine dominante Marktposition im Markt für Mobile-Chips ausgenutzt zu haben, um hohe Lizenzgebühren für seine Chip-Technologien durchzusetzen. Zudem soll sich Qualcomm geweigert haben, 1,0 Mrd. Dollar an versprochenen Rabatten an Apple zu zahlen. Laut Apple hält Qualcomm diese Zahlungen aufgrund der Verhandlungen mit den koreanischen Kartellbehörden zurück.

Meldung gespeichert unter: Qualcomm, Apple, Telekommunikation, Halbleiter

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