Apple mit Schnupper- und Abhör-Politik in Großbritannien nicht einverstanden

Datenverschlüsselung

Dienstag, 22. Dezember 2015 16:55
Apple Cloud.gif

WASHINGTON (IT-Times) - Der US-amerikanische Technologiekonzern Apple Inc. kritisiert in einem achtseitigen offenen Brief das geplante erweiterte Überwachungsgesetz im Vereinten Königreich.

Das geplante Gesetz (Expanded-Surveillance Law) würde Unternehmen auffordern, vorhandene Datenverschlüsselung zu entfernen. Dieses Gesetz plane ebenfalls die Strafverfolgung und gebe nationalen Sicherheitsbeamten mehr Macht - zu viel Macht laut Apple.

So könne man beispielsweise Personen leicht verfolgen, welche Websites sie besucht haben. Extrem betroffen sei davon insbesondere auch die Kommunikation von Personen untereinander. Dies ist ein wichtiger Streitpunkt zwischen Technologieunternehmen und westlichen Regierungen.

Der Brief von Apple ist an das Sicherheits-Komitee des Britischen Parlamentes adressiert. Im November 2015 schlug die britische Regierung vor, das Gesetz zu erweitern, um Unternehmen wie Apple dazu aufzufordern, permanente Abhörmöglichkeiten zu bewahren, inkl. der Möglichkeit, die Kommunikations-Verschlüsselung wieder zu entfernen.

Meldung gespeichert unter: Verschlüsselung (Encryption), Apple, Hardware, Internet

© IT-Times 2019. Alle Rechte vorbehalten.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Folgen Sie IT-Times auf ...