ANGA, Bitkom und ZVEI positionieren sich gemeinsam für eine innovationsfreundliche und nutzerorientierte Medienregulierung

Medienregulierung

Mittwoch, 16. März 2016 12:32
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Berlin und Frankfurt am Main, 16. März 2016 – Das Symposium der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten setzt sich dieses Jahr mit der Frage auseinander, wie der Zugang zu Medien künftig reguliert werden sollte. Anlässlich dieser Veranstaltung fordern ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V., Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e.V. (Bitkom) und ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V., auf eine Ausweitung der Plattformregulierung zu verzichten. Insbesondere eine Regelung, nach der Plattformbetreiber eine privilegierte Auffindbarkeit bestimmter Inhalte sicherstellen müssten, lehnen sie ab.

Digitalisierung und Konvergenz bieten aus Sicht von ANGA, Bitkom und ZVEI zahlreiche Chancen für Inhalteanbieter und einen Souveränitätsgewinn für die Zuschauer. Die Wahlfreiheit des Nutzers hinsichtlich der Endgeräte, Empfangswege und Anwendungsszenarien war nie größer als heute – Anbieter von Benutzeroberflächen konkurrieren um die Nutzer. Eine Privilegierung bestimmter Inhalte oder Dienste steht im Widerspruch zur Chancengleichheit und Medienpluralität und droht, die Nutzersouveränität zu beeinträchtigen.

Carine Chardon, Leiterin Medienpolitik und Medienrecht, ZVEI-Fachverband Consumer Electronics: „Für die Gerätehersteller ist maßgeblich, dass der Nutzer eine größtmögliche Vielfalt an Inhalten jederzeit leicht findet. Die Mechanismen zur Suche und die Darstellung von Inhalten befinden sich im stetigen Wandel. Strikte Vorgaben an die Benutzeroberflächen über ein strukturelles Auffindbarkeitsgebot hinaus sind kontraproduktiv und hemmen die Innovationsdynamik.“

Der Zuschauer ist nach Auffassung der drei Verbände als mündiger medialer Nutzer in der Lage, die ihm zur Verfügung stehenden Instrumente frei und zweckmäßig zu verwenden. „Die Digitalisierung der Gesellschaft führt zu einem Mehr an Vielfalt und zu einem Souveränitätsgewinn für den Nutzer audiovisueller Medien. Der Nutzer ist heute in der Lage, das vielfältige Programmangebot flexibel über verschiedene Übertragungswege und Endgeräte und damit selbstbestimmter als zu Zeiten der analogen TV-Welt zu nutzen“, so Dr. Joachim Bühler, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung.

Der Ausgangspunkt für die Plattformregulierung – knappe Übertragungskapazitäten und damit verengte Zugänge zu Infrastrukturen – besteht heute nicht mehr. Dr. Andrea Huber, Geschäftsführerin der ANGA: „Wachsende Übertragungskapazitäten und die steigende Zahl an Plattformen ermöglichen es heute jedem Kunden, auf alle Inhalte zuzugreifen.“

Die Presseinformation sowie das gemeinsame Positionspapier von ANGA, Bitkom und ZVEI finden Sie hier: www.zvei.org

Ansprechpartner:

ANGA

Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V.

Jenny Friedsam | Leiterin Presse & PR

Telefon: +49 221 390-9000 

E-Mail: jenny.friedsam@anga.de

 

Bitkom

Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e.V.

Meldung gespeichert unter: ZVEI, Medien, Verbände

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