Aktien KGV und PEG: So vermeiden Sie Fehler beim Kurs-Gewinn-Verhältnis und Price/Earnings To Growth Ratio

Aktienanalyse

Aktienkurse

Anleger stellen sich oft die Frage, bei welchen Unternehmen sie eine überdurchschnittliche Rendite erwarten können, um zukünftig von Aktienkursgewinnen zu profitieren.

 Um sich ein erstes Bild von einem Titel bzw. einer Aktie machen zu können, lohnt der Blick auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis sowie das Price-Earning to Growth-Ratio (PEG) der jeweiligen Gesellschaft.

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

Die Kennzahl Kurs-Gewinn-Verhältnis oder kurz KGV drückt sich in der Relation zwischen dem aktuellen Aktienkurs und dem letztjährigen Unternehmensgewinn aus. Sie dient der Beurteilung der Ertragskraft einer Aktie.

Je niedriger das KGV ist, desto günstiger ist also das Papier. Da unterbewertete Aktien meist mehr Gesamt-Rendite abwerfen, sollte diese Kennzahl stets beachtet werden.

Dabei ist zu beachten, dass Wachstumsaktien oder Konzerne in einer boomenden Branche oft ein höheres KGV auf weisen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unterbewertete Aktien zwar größere Chancen bieten, das Risiko steigt aber auch, da ein unterdurchschnittliches KGV meist mit einer schwächelnden Branche oder einem nicht so erfolgreichen Jahr des entsprechenden Unternehmens zusammenhängen.

Solide Top-Unternehmen, zum Beispiel DAX-Konzerne oder Unternehmen des viel beachteten und breit sowie international ausgestellten Aktienindex S&P 500 haben über viele Jahre oftmals ein durchschnittliches KGV von 15.

Ein Beispiel:

Die Aktie des Unternehmens Auto-Company notiert bei zehn Euro. Im letzten Jahr hat die Gesellschaft ein Nettoergebnis von einen Euro je Anteil erwirtschaftet. Das aktuelle KGV liegt somit bei 10/1 also bei zehn.

Price-Earning to Growth-Ratio (PEG)

Das Price-Earning to Growth-Ratio (kurz: PEG) wird auch als "Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis" bezeichnet und setzt das KGV zusätzlich in Relation zum langfristig erwarteten Gewinnwachstum des Unternehmens.

Insbesondere bei Wachstumswerten, also Unternehmen, deren Umsatz über Jahre deutlich steigt, lohnt sich ein Blick auf die PEG-Kennzahl, die das deutliche Wachstum des Unternehmens mit einbezieht.

Hier ist also das KGV als Kennzahl weniger geeignet, denn die aktuellen KGVs sind erfahrungsgemäß bei Wachstumswerten deutlich höher als bei Unternehmen mit wenig Wachstum.

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