Aktien kaufen: Worauf man unbedingt achten sollte

Aktien-Investments

Aktien - Börse

Bei Tagesgeldzinsen gegen Null entbehrt die Anlage auf dem Tagesgeldkonto ihren Sinn. Die meisten Kapitalmarkt-Berater empfehlen daher die Anlage in Produkte mit einem höheren Risiko.

Hierzu zählen Asset-Klassen wie beispielsweise Unternehmensanleihen, Immobilien, Kunst & Antiquitäten, Oldtimer - und auch Aktien. Ohne Erfahrung im jeweiligen Segment ist ein erfolgreiches Investment aber kein leichtes Unterfangen.

Eine Investition in Sachwerte - Aktien gehören ebenfalls dazu - ist bei expansiver Geldpolitik, also einer Ausweitung der Geldmengen, auf den Weltmärkten nicht die allerschlechteste Wahl.

Dennoch darf man nicht außer Acht lassen, dass Aktien immer ein gewisses Risiko mit sich bringen, da Aktienkurse schwanken. Man sollte daher niemals überhastet und ohne Analyse in Unternehmen investieren.

Beachten Sie: Im Einkauf liegt auch letztendlich die Rendite des Investments. Nutzen Sie daher Kursschwächen und kaufen sukzessive ein Portfolio ihrer Favoriten-Unternehmen zusammen.

Einschätzen der eigenen Risikobereitschaft

Es ist stets wichtig zu wissen, wie hoch die individuelle Risikobereitschaft eines jeden liegt. Ist man bereit, ein gewisses Risiko einzugehen oder lieber nicht? Man unterscheidet grob zwischen Risikoaversion (Risikoscheue) und Risikofreude. Im ersten Fall sollte man lieber die Finger von Aktien lassen.

Aktien schwanken - teils ohne wirklichen Grund - mitunter sehr stark an Börsen, zumindest kurzfristig. Die Börse ist eben kein vollkommender Markt - zumindest nicht über einen kurzen Zeithorizont.

Aktienkurse werden sehr stark über psychologische Parameter bestimmt. Hierzu gehören zum Beispiel auch wichtige politische Ereignisse, die Kurse treiben oder auch fallen lassen können. Sie sind aber häufig kurzfristiger Natur, sodass sich Aktienkursschwankungen schnell wieder ausgleichen.

Langfristig-Analysen belegen, dass Aktien - im engeren Sinne von renommierten Unternehmen (Substanzwerte) - einen (langfristigen) Aufwärtstrend haben. Dazwischen kommt es mitunter zu extremen Schwankungen - nach oben und nach unten. Also eher nichts für schwache Nerven.

Es gibt aber Unternehmen, die von der aktuellen Konjunktursituation deutlich weniger abhängen als andere. Diese machen dann allerdings auch nicht so eine extreme Aufwärtsbewegung in einer Boom-Phase mit, sondern entwickeln sich eher moderat, aber stetig.

Diversifizierung des Aktien-Portfolios

Es konnte empirisch bewiesen werden, dass ein Investor das Risiko seines Portfolios durch Streuung senken kann, ohne Einbußen in der Rendite hinnehmen zu müssen. Die sogenannte Portfolio-Theorie gründet auf diesem Konzept.

Sie sollten ihr Portfolio daher mischen. So kann es vorteilhaft sein, aus verschiedenen Ländern und Branchen sowie Geschäftskonzepten Anteile an Unternehmen zu erwerben.

Meldung gespeichert unter: Tipps & Trends

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